Der mexikanische Peso legte am 20. April gegenüber dem US-Dollar zu und notierte laut Banco de México bei 17,30 Pesos pro Dollar, was auf eine leichte Schwächung des Greenback infolge geopolitischer Differenzen mit dem Iran zurückzuführen ist. Experten weisen darauf hin, dass die Aussichten für den Peso durch die Geopolitik und wichtige Wirtschaftsdaten geprägt sein werden. Der Wechselkurs an Bankschaltern erreichte 17,76 Pesos.
Auf dem Devisenmarkt lag der Kassakurs bei 17,30 Pesos pro Dollar, was laut Angaben der Banco de México einer Aufwertung von 0,10 % oder 1,68 Centavos gegenüber dem vorherigen Schlusskurs entspricht. Der Dollar-Index (DXY) sank um 0,04 % auf 98,10 Punkte, während der Bloomberg-Dollar-Index (BBDXY) um 0,08 % auf 1.191,90 Einheiten fiel. Felipe Mendoza, Marktanalyst bei der EBC Financial Group, erklärte: „Für die kommenden Tage werden die Aussichten des Peso durch die Geopolitik und eine Agenda mit hochrelevanten Daten bestimmt. Der jüngste Beitrag von Präsident Trump zur Vernichtung iranischer Kapazitäten und zur Auferlegung einer täglichen wirtschaftlichen Strangulierung des Teheraner Regimes in Höhe von 500 Millionen Dollar hält den Dollar-Index (DXY) in einer dominanten Position und begrenzt eine nachhaltige Aufwertung des Peso in Richtung der Niveaus von 17,12, die noch vor drei Tagen zu sehen waren.“ An den Bankschaltern notierte Banamex den Dollar bei 17,76 Pesos. Unter den Schwellenländerwährungen führte der russische Rubel mit einem Plus von 1,30 % die Gewinnerliste an, gefolgt vom kolumbianischen Peso mit 0,41 % sowie anderen Währungen wie dem Taiwan-Dollar und dem philippinischen Peso. Die Renditen zehnjähriger Anleihen lagen in den USA bei 4,26 % und in Mexiko bei 8,87 %. Die Schwächung des Dollars steht im Zusammenhang mit den Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und dem Iran sowie den Spannungen, einschließlich der jüngsten Beiträge Trumps zum Iran.