Das Conpes-Dokument 4190 hat die Finanzierung der Regiotram del Norte neu definiert und Bogotá von der Kofinanzierung ausgeschlossen, was beim Bürgermeisteramt auf Kritik stößt.
Der Bürgermeister von Bogotá, Carlos Fernando Galán, bekräftigte die Unterstützung der Stadt für das Bahnprojekt, das die Hauptstadt mit Chía, Cajicá und Zipaquirá verbinden soll. Er betonte die Notwendigkeit, technische Aspekte wie die städtische Streckenführung, Kreuzungen sowie die Integration in TransMilenio und die Metro zu klären. Unter Conpes 4190 belaufen sich die Gesamtkosten des Projekts auf 17,36 Billionen Pesos zu Preisen von 2024. Der Staat wird 14,17 Billionen Pesos, also 81,6 Prozent, beisteuern, während Cundinamarca und die Empresa Férrea Regional den Rest übernehmen. Der Generalsekretär der Stadt, Miguel Silva Moyano, erklärte, die Entscheidung der Regierung habe den Bezirk überrascht und sei nicht vorab abgestimmt worden. Bogotá hält an der Zusage von 2,3 Billionen Pesos in zukünftigen Haushalten fest und strebt Anpassungen an, um die Mobilität von Fußgängern und Radfahrern zu verbessern. Beide Seiten einigten sich darauf, hochrangige Gespräche mit dem Gouverneursamt von Cundinamarca und dem Verkehrsministerium aufzunehmen, um offene Punkte zu klären. Die Inbetriebnahme des 49 Kilometer langen elektrischen Systems ist für 2034 geplant, die Bauvorbereitung soll 2027 beginnen.