Unternehmen schweigen im Streit um den Tunnel zwischen Santos und Guarujá

Das portugiesische Unternehmen Mota-Engil und das chinesische Unternehmen CCCC, die zum siegreichen Konsortium für den Tunnel zwischen Santos und Guarujá gehören, hüllen sich inmitten eines Streits zwischen der Bundesregierung und der Regierung des Bundesstaates São Paulo über die Eigentumsverhältnisse des Projekts in Schweigen. Die Unternehmen warten auf eine Einigung zwischen den Verwaltungen von Lula und Tarcísio de Freitas, bevor der Bau im Jahr 2027 beginnt. Am Montag nahmen Vertreter beider Regierungen an einer Unterzeichnungszeremonie für ein Darlehen der Banco do Brasil in Höhe von 2,57 Milliarden R$ teil.

Das von Mota-Engil geführte Konsortium gewann die Auktion am 5. September 2025 mit einem Angebot von 0,5 % Rabatt auf den öffentlichen Beitrag. CCCC, das 32,4 % der Anteile des portugiesischen Unternehmens hält, gilt als Hauptfinanzier des 6,8 Milliarden R$ teuren Projekts, dem größten im neuen PAC-Programm der Bundesregierung.

Personen, die an dem Projekt beteiligt sind, sagen, die Unternehmen vermieden es, sich in den politischen Streit einzumischen, und täuschten Unwissenheit gegenüber Forderungen nach einer Beteiligung vor. Sie betrachten den derzeitigen Stillstand mit Sorge, da dieser den Baubeginn verzögern könnte.

Am 13. April lud die Bundesregierung Vertreter des Bundesstaates São Paulo zur Unterzeichnungszeremonie des Darlehens ein, die durch Vizepräsident Geraldo Alckmin und Finanzminister Dario Durigan vertreten wurden. Der Bundesstaat, der erst am späten Freitag eingeladen wurde, entsandte Finanzminister Samuel Kinoshita. Das Team um Tarcísio beschwerte sich über die kurzfristige Benachrichtigung.

Trotz offizieller Erklärungen streiten sich die Verwaltungen über die Eigentumsverhältnisse: 5,2 Milliarden R$ sollten zwischen ihnen aufgeteilt werden. Der TCU blockierte auf Antrag der APS den Bundesanteil mit der Begründung, sie sei trotz Finanzierung nicht konsultiert worden. São Paulo konterte mit einem Dekret, das eine zusätzliche Finanzierung in Höhe von 2,6 Milliarden R$ genehmigte.

Verwandte Artikel

Collapsed Frei Paolino Baldassari bridge in Sena Madureira with rescue workers aiding injured victims after the accident.
Bild generiert von KI

Regierung von Acre verklagt Bauunternehmen nach Brückeneinsturz

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Die Frei-Paolino-Baldassari-Brücke in Sena Madureira stürzte am Freitagabend (5.) ein, wobei vier Personen verletzt wurden. Die Regierung des Bundesstaates kündigte an, Construtora Cidade zu verklagen.

Zwei Tage nachdem die TCU 2,6 Milliarden R$ an Bundesmitteln blockiert hatte, erließ die Regierung von São Paulo ein Dekret, mit dem ein zusätzlicher Kredit in ähnlicher Höhe für das Tunnelprojekt Santos-Guarujá freigegeben wurde. Gouverneur Tarcísio de Freitas unterzeichnete das Dokument und ergänzte damit das Budget des Sekretariats für Investitionspartnerschaften. Damit wird die Kontinuität des Projekts, das noch in diesem Jahr beginnen soll, sichergestellt.

Von KI berichtet

Die Stadtverwaltung von São Paulo unter Ricardo Nunes (MDB) beschuldigt die Bundesregierung, die Erweiterung der blauen Fahrspuren für Motorräder zu blockieren, und verweist darauf, dass auf 46 eingereichte Berichte keine Antwort erfolgte. Das Nationale Verkehrssekretariat (Senatran) weist dies zurück und fordert Nachbesserungen an fehlerhaften technischen Unterlagen. Eine Entscheidung über die Ausweitung des Projekts wird bis Ende Mai erwartet.

Der stellvertretende Generalstaatsanwalt des TCU, Lucas Rocha Furtado, beantragte am Mittwoch die Aussetzung der Ergebnisse der größten Energieauktion Brasiliens im Jahr 2026, die am 18. März stattfand. Der Antrag wirft Bedenken hinsichtlich Unternehmen wie Evolution Power Partners sowie bezüglich Unregelmäßigkeiten im Verfahren auf. Das Gericht prüft nun die vorsorgliche Maßnahme.

Von KI berichtet

Der amtierende Gouverneur von Rio de Janeiro, Ricardo Couto, traf am Montag in Brasília mit dem Finanzminister zusammen, um den Beitritt des Bundesstaates zu Propag zu erörtern.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen