TCU-Minister Bruno Dantas genehmigte am Freitag (17. April) die Übermittlung von Dokumenten an den Wirtschaftsausschuss des Senats (CAE) bezüglich der Gespräche zwischen der Caixa Econômica Federal und der Banco de Brasília (BRB). Die Entscheidung entspricht einem Antrag von Senator Renan Calheiros und unterstreicht die Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit dem Bankgeheimnis. Die Caixa hatte zuvor auf den Datenschutz und eine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) mit der BRB hingewiesen.
TCU-Minister Bruno Dantas hat die Übermittlung von Dokumenten an den Wirtschaftsausschuss des Senats (CAE) genehmigt. Der Vorgang betrifft ein Verfahren zum potenziellen Erwerb von Finanzportfolios der Banco de Brasília (BRB) durch die Caixa Econômica Federal.
In der Entscheidung, die Metrópoles vorliegt, betonte Dantas, dass der CAE die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit den Informationen treffen müsse. Dies folgt auf die Warnungen der Caixa zur Wahrung des Bankgeheimnisses, zum Datenschutz, zum Geschäftsgeheimnis sowie zur Einhaltung der Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) mit der BRB. „Dieser Beschluss urteilt nicht über die Gültigkeit oder Begründetheit der Geheimhaltungsansprüche der Caixa, sondern beschränkt sich darauf, dem parlamentarischen Ersuchen durch die Weiterleitung der vorhandenen Elemente nachzukommen“, erklärte der Minister.
Die Genehmigung erfüllt einen Antrag des CAE-Vorsitzenden Senator Renan Calheiros (MDB-AL), der vollen Zugang zu den Akten anstrebt, um potenzielle finanzielle Risiken bei den Geschäften zwischen den Institutionen bewerten zu können.
Calheiros forderte zudem von der BRB Dokumente der vergangenen fünf Jahre über Geschäfte mit Pensionsfonds für Beamte, Gehaltsabrechnungen, gerichtliche Hinterlegungen und Verträge mit öffentlichen Einrichtungen an. Zuvor hatte die Caixa dem TCU mitgeteilt, dass sie den Portfolio-Kauf nach einer Due-Diligence-Prüfung aufgegeben habe und kein Interesse an einer Föderalisierung der BRB bestehe.