Lula klärt Treffen von 2024 mit Eigentümer von Banco Master

Präsident Luiz Inácio Lula da Silva erklärte in einem Interview, dass er bei einem Treffen im Dezember 2024 mit Daniel Vorcaro eine technische Untersuchung durch die Zentralbank zu Banco Master ohne politische Einmischung zugesichert habe. Dokumente zeigen jedoch, dass die formelle Untersuchung zu Betrug in Kreditportfolios erst im März 2025 begann. Die Präsidialkanzlei klärte, dass das Treffen Vorcaros Beschwerden über Verfolgung galt.

In einem UOL-Interview am 5. Februar 2026 beschrieb Präsident Lula das Treffen im Palácio do Planalto am 4. Dezember 2024, das vom ehemaligen Finanzminister Guido Mantega angefordert wurde. Teilnehmer waren Augusto Lima, damaliger CEO von Master, Minister Rui Costa und Alexandre Silveira sowie Gabriel Galípolo, zukünftiger Präsident der Zentralbank. Lula sagte: „Was habe ich ihm gesagt? Es wird keine politische Position für oder gegen Banco Master geben. Es wird eine technische Untersuchung durch die Zentralbank geben.“ Er erwähnte, dass er andere Banken wie Itaú und Bradesco empfängt, und dass Vorcaro sich über Verfolgung beschwerte. Zentralbank-Dokumente, die Folha einsehbar waren, zeigen, dass die Untersuchung zu Betrug bei Kreditportfolio-Verkäufen an BRB im März 2025 begann. Ein Schreiben vom 17. März befragte Transaktionen über 12,2 Milliarden R$. Master antwortete am 25. März und nannte Vereine öffentlicher Bediensteter aus Bahia wie Asteba und Asseba. Später tauchte Tirreno Consultoria auf, gegründet am 4. November 2024 und umbenannt am 2. Dezember, mit Änderungen registriert am 15. April 2025. Vereinbarungen mit Cartos und Master fanden am 3. und 5. Dezember 2024 statt. Die Zentralbank reichte am 15. Juli 2025 beim MPF ein, und die PF eröffnete am 18. August eine Ermittlung. Vorcaro wurde am 17. November festgenommen und vom TRF-1 freigelassen; der Fall liegt beim STF. Master ging am 18. November in außergerichtliche Liquidation. Das Pressebüro der Präsidentschaft erklärte, dass Lulas Aussagen sich auf Vorcaros Verfolgungsbeschwerden beziehen, die an die Zentralbank zur technischen Prüfung weitergeleitet wurden. Vorcaro plant derweil, am 26. Februar 2026 vor der CPI des INSS auszusagen, wobei er sich auf Rentenabzüge beschränkt und politische oder Master-Geschäftsfragen meidet.

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