In einem Nachtragsurteil wies STF-Minister Dias Toffoli die Einsprüche der Zentralbank (BC) zurück, den Aufsichtsdirektor Ailton Aquino Santos von der Konfrontationsverhandlung am 30. Dezember im Banco-Master-Fall auszuschließen, und betonte dessen Relevanz trotz fehlender Untersuchung der BC.
Nach seiner Entscheidung vom 25. Dezember, die Verhandlung trotz Einwänden der PGR aufrechtzuerhalten, wies STF-Minister Dias Toffoli am 27. Dezember Einsprüche der Zentralbank (BC) zurück, die darauf abzielten, Aufsichtsdirektor Ailton Aquino Santos von der Videokonfrontation am 30. Dezember auszuschließen. Die Verhandlung stellt den Eigentümer von Banco Master Daniel Vorcaro —zuvor verhaftet und nun mit Fußfessel nach der Bankliquidation— sowie den ehemaligen BRB-Präsidenten Paulo Henrique Costa gegen Aquino, um Unregelmäßigkeiten beim Versuch der Übernahme von Master durch BRB zu klären, einschließlich gefälschter Lohnportfolios über 12,2 Milliarden R$.
Toffoli betonte die 'besondere Relevanz' der BC-Beteiligung zur Faktenaufklärung angesichts der Auswirkungen der Untersuchung auf die Finanzregulierung: 'Der Gegenstand der Untersuchung betrifft die Handlungen der nationalen Regulierungsbehörde; ihre Beteiligung... ist von besonderer Relevanz.' Er wies Bedenken hinsichtlich vorzeitiger Durchführung zurück, die zuvor vom PGR geäußert wurden, und berief sich auf Dringlichkeit wegen Auswirkungen auf den Finanzsektor.
Anwälte bemerken, dass Konfrontationen vor individuellen Vernehmungen selten sind. Die geheime Verhandlung unter einem assistierenden Richter und Polizei findet unter der Prüfung der Operation Compliance Zero statt.