Techniker des Bundesrechnungshofs (TCU) haben die Aussetzung einer öffentlichen Förderung in Höhe von 1 Mio. R$ an die Sambaschule Acadêmicos de Niterói empfohlen, die im Karnevalsumzug von Rio de Janeiro Präsident Luiz Inácio Lula da Silva huldigen plant. Der Betrag ist Teil eines 12 Mio. R$-Vertrags zwischen Embratur und der Unabhängigen Liga der Sambaschulen Rios (Liesa). Die Vorsichtsmaßnahme soll Risiken für die Grundsätze der Unpersönlichkeit und der Verwaltungsmoral verhindern, so der technische Gutachten.
Die technische Abteilung des Bundesrechnungshofs (TCU) hat ein Gutachten abgegeben, das eine Vorsichtsmaßnahme zur Blockade einer Überweisung von 1 Mio. R$ an die Sambaschule Acadêmicos de Niterói empfiehlt. Diese Gruppe aus der Karnevals-Elite Rios plant einen Umzug mit dem Motto „Vom Gipfel des Mulungu erhebt sich Hoffnung: Lula, der Arbeiter Brasiliens“, eine explizite Huldigung an Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, der 2026 wiedergewählt werden möchte. Der Betrag ist in einem 12 Mio. R$-Vertrag zwischen Embratur, der Tourismusförderungsagentur der Bundesregierung, und der Unabhängigen Liga der Sambaschulen Rios (Liesa), die den Umzug organisiert, enthalten. Die Empfehlung des TCU reagiert auf einen Antrag von Abgeordneten der Novo-Partei und schlägt die Blockade bis zu einer Entscheidung über den Sachestand durch den Berichterstatter des Falls, Minister Aroldo Cedraz, vor. Laut den Revisoren birgt die Überweisung ein Risiko für das öffentliche Interesse und könnte verfassungsrechtliche Grundsätze der Unpersönlichkeit und Verwaltungsmoral verletzen, da das Motto eine amtierende politische Figur verherrlicht. Der TCU hat den Antrag weiterverfolgt, doch die Aussetzung erfordert gerichtliche Genehmigung. Zwischen den analysierten Quellen bestehen keine Widersprüche; sie stimmen in den zentralen Fakten überein.