Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterzeichnete am 26. Dezember 2025 das Gesetz – zuvor vom Kongress am 17. Dezember genehmigt –, das föderale fiskalische Anreize um 10 % kürzt und Steuern auf Wettbüros, Fintechs und Eigenkapitalzinsen (JCP) erhöht, mit prognostizierten Einnahmen von 20 Mrd. R$ im Jahr 2026. Er vetoete jedoch eine kongressuale 'Jabuti'-Klausel, die fast 2 Mrd. R$ an parlamentarischen Änderungen aus 2019-2023 revalidierte, unter Berufung auf Verfassungswidrigkeit gemäß STF-Urteilen.
Nach der schnellen Genehmigung durch Kammer und Senat am 17. Dezember (wie in früheren Berichten dargestellt) hat Präsident Lula die Kernmaßnahmen zur Stärkung des Fiskalrahmens 2026 umgesetzt. Das Gesetz kürzt vermutete Steuervorteile bei PIS/Pasep, Cofins, IRPJ, CSLL und anderen um 10 % für große Unternehmen, während es die Sätze für Festquotenwetten (auf 15 % bis 2028), JCP-Quellensteuer (auf 17,5 %) und CSLL für Fintechs (auf 20 % ab 2028) erhöht.
Schlüsselmaßnahme war das Veto gegen die unverbundene Klausel, die die Zahlung ausstehender 'Referentenänderungen' – als 'Geheimbudget' bezeichnet – erlaubte, die nach dem STF-Urteil zur Verfassungswidrigkeit 2022 gestrichen wurden. Im Wert von ~2 Mrd. R$ (Teil von 2,97 Mrd. R$ gestrichen 2024), hätte sie Fristen bis 2026 verlängert. Die jüngste Entscheidung des STF-Richters Flávio Dino (Mandamus 40.684/DF) erklärte die Revalidierung für illegal, mangels Haushaltsgrundlage.
Lula strich auch strengere Regeln für subventionierte Kredite, da sie sozialen Politiken schaden würden. Der Kongress könnte das Veto überstimmen. Dies beendet einen umstrittenen Prozess, der fiskale Anpassung mit sektoralem Widerstand ausbalanciert.