BRB verschiebt Bilanz für 2025 und gerät unter Druck der Zentralbank

Die Banco de Brasília (BRB) hat die Frist vom 31. März zur Veröffentlichung ihrer Bilanz für 2025 versäumt, was die Unsicherheit über milliardenschwere Verluste aus Geschäften mit der Banco Master weiter verschärft. Die Verzögerung, die auf eine laufende forensische Prüfung zurückzuführen ist, stellt das zweite verpasste Fristende in Folge dar und zieht die Aufmerksamkeit der Zentralbank auf sich. Die Aktionäre werden am 22. April über eine Kapitalerhöhung abstimmen.

Die BRB hat es versäumt, ihren Jahresabschluss für 2025 bis zur Frist für börsennotierte Unternehmen am 31. März zu veröffentlichen. In einer Mitteilung über relevante Tatsachen verwies die Bank auf die Notwendigkeit, eine forensische Prüfung im Rahmen der Operation 'Compliance Zero' abzuschließen, bei der Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Banco Master untersucht werden.

Schätzungen gehen von notwendigen Rückstellungen in Höhe von 8,8 Milliarden R$ aus, wie Präsident Nelson de Souza mitteilte, nachdem problematische oder betrügerische Kredite im Wert von 12,2 Milliarden R$ erworben wurden. Einige Vermögenswerte konnten bislang nicht wiedererlangt werden, was erhebliche Verlustrisiken birgt.

Um das Kapital wieder aufzustocken, strebt die BRB ein Darlehen des Kreditgarantiefonds (FGC) in Höhe von 4 Milliarden R$ an, das durch Anteile an Caesb und CEB sowie durch Immobilien im Distrito Federal besichert werden soll. Eine für März geplante Aktionärsversammlung wurde aufgrund rechtlicher Hürden abgesagt; ein neuer Termin ist für den 22. April angesetzt.

Die Zentralbank plant, Erklärungen sowie einen Zeitplan einzufordern, wobei tägliche Geldstrafen von bis zu 50.000 R$ drohen. Die CVM verhängt bereits eine tägliche Strafe von 1.000 R$ für die Verzögerung beim Bericht zum dritten Quartal 2025. Zu den Risiken zählen ein vorübergehendes Sonderverwaltungsverfahren (Raet) oder eine staatliche Intervention.

Die Krise steht im Kontrast zur jüngsten Expansion: Von 131 Servicestellen im Jahr 2024 auf zwischenzeitlich 1.042, folgt nun der Rückzug durch die Schließung von Filialen.

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