Das Sekretariat für Governación hat die 16 Tage Aktivismus gegen Gewalt gegenüber Frauen eingeleitet, eine Kampagne, die von UN Women gefördert und vom mexikanischen Staat unter Präsidentin Claudia Sheinbaum übernommen wurde. Sekretärin Rosa Icela Rodríguez betonte das Engagement des Staates, Frauen und Mädchen ein Leben ohne Gewalt zu gewährleisten. Rechtliche Fortschritte und ein neuer nationaler Plan zur Bekämpfung von Belästigung und Missbrauch wurden hervorgehoben.
Die Eröffnungsveranstaltung fand im Sekretariat für Governación statt, wo Sekretärin Rosa Icela Rodríguez erklärte, dass diese 16 Tage einen dauerhaften Aufruf des mexikanischen Staates darstellen, allen Frauen und Mädchen ein Leben ohne Gewalt unter einer Perspektive von Gerechtigkeit, Menschenrechten und Humanismus zu sichern. Rodríguez hob hervor, dass die aktuelle Regierung die Rechte der Frauen in den Mittelpunkt der öffentlichen Agenda gestellt hat und Gleichheit als Leitprinzip festigt.
Zu den genannten strukturellen Erfolgen gehören die verfassungsrechtliche Erhöhung des Rechts auf ein Leben ohne Gewalt, gleicher Lohn und Parität in der politischen Teilhabe. Die Sekretärin unterstützte den umfassenden Plan, den Präsidentin Claudia Sheinbaum vorstellte, um Belästigung, Missbrauch und alle Formen von Gewalt gegen Frauen auszurotten. Diese nationale Strategie zielt darauf ab, Verhaltensweisen zu ändern, Meldungen zu stärken, Respekt zu fördern und eine Kultur der Null-Toleranz gegenüber Straffreiheit zu etablieren.
Rodríguez würdigte die Bemühungen verschiedener Gruppen, darunter Menschenrechtsverteidigerinnen, suchende Mütter, Gemeindeführerinnen, indigene Frauen, Migrantinnen, Produzentinnen, Arbeitnehmerinnen, Frauen mit Behinderungen, Afro-Mexikanerinnen und ältere Frauen. Sie betonte, dass öffentliche Politiken diese Bedürfnisse durch haushaltsrechtliche Gerechtigkeit, politischen Willen und konkrete Maßnahmen adressieren müssen. Die 16 Tage Aktivismus gehen über einen symbolischen Akt hinaus und fordern einen permanenten Arbeitsweg mit institutioneller Mitarbeit.
Zu den wichtigsten Teilnehmern gehörten die Untersekretärin Ingrid Gómez vom Sekretariat für Frauen, die Generalsekretärin Gabriela Rodríguez vom Nationalen Bevölkerungsrat sowie Präsidentin Claudia Oliva Morales vom Nationalen Rat zur Verhütung von Diskriminierung sowie weitere Behördenvertreterinnen für Menschenrechte und Migration.