Die immersive Ausstellung zur preisgekrönten Netflix-Film Frankenstein von Guillermo del Toro wechselt von London nach Los Angeles, genau rechtzeitig für die Oscar-Nominierungsabstimmung. Unter dem Titel Frankenstein: Crafting a Tale Eternal läuft sie vom 5. bis 11. Januar in den NYA Studios West in Hollywood. Die Veranstaltung hebt die Handwerkskunst des Films hervor und umfasst eine Sonderaufführung, moderiert von David Fincher, George Lucas und Mellody Hobson.
Ausstellungsübersicht
Guillermo del Toros Frankenstein, eine Netflix-Produktion, sorgt weiterhin für Aufsehen bei den Auszeichnungen mit der Ankündigung, dass die Ausstellung in die USA zieht. Die Show Frankenstein: Crafting a Tale Eternal lief zuvor in London und kommt nun für eine begrenzte Zeit nach Los Angeles. Dieser Umzug unterstreicht den wachsenden Schwung des Films in der Award-Saison, nach der Shortlist-Platzierung in sechs Oscar-Handwerkskategorien – allen, für die er qualifiziert war. Zudem hat der Film Nominierungen für 11 Critics Choice Awards erhalten, darunter Bester Film und Bester Regisseur, sowie fünf Golden Globes, wie Spielfilm – Drama und Regisseur.
Veranstaltungsdetails
Die Ausstellung findet vom 5. bis 11. Januar in den NYA Studios West in Hollywood statt, passend zur Oscar-Nominierungsabstimmungszeit. Am Eröffnungsabend gibt es eine Aufführung, moderiert von David Fincher, George Lucas und Mellody Hobson, zusammen mit dem Filmteam. Weitere Programmpunkte sind geplant, Details folgen.
Die immersive Erfahrung taucht ein in del Toros Erzählkunst und die Handwerkskunst des Teams mit Requisiten, Kunstwerken, Kostümen und Tiffany & Co.-Schmuck aus dem Film. Sie umfasst auch seltene Bücher, kuratiert von Peter Harrington, zur Ehrung des Vermächtnisses von Mary Shelley. Kostenlose Tickets gibt es für ausgewählte Termine, zugänglich für Branchenprofis und Fans gleichermaßen.
Sicht des Regisseurs
Del Toro äußerte seine Begeisterung in einer Erklärung gegenüber Deadline: „Wir haben darauf hingefiebert, diese Ausstellung von London nach Los Angeles zu bringen. Ich finde sie aufschlussreich. Mit Frankenstein wollten wir die Grenzen jedes Handwerks im Filmemachen testen – handgebaute Kulissen, Miniaturen, Kostüme und Kinematografie, um nur einige zu nennen – und diese Ausstellung feiert diese Traditionen. Es ist eine Ehre, alle einzuladen, genauer hinzuschauen, wie unser Handwerksteam und ich metikulos und erschöpfend gearbeitet haben, um Mary Shelleys Welt auf eine Weise zum Leben zu erwecken, die wir hoffentlich eloquent und opernhaft ist.“
Diese Ausstellung ist ein Tribut an traditionelles Filmemachen inmitten der kritischen Anerkennung des Films und bietet Besuchern einen Blick hinter die Kulissen der aufwendigen Produktion.