Gesundheitsministerium bestätigt Nachweis von H3N2-Subklade-K-Supergrippe in Chile

Das chilenische Gesundheitsministerium hat über das Instituto de Salud Pública den Nachweis der ersten Fälle von Influenza A (H3N2) Subklade K, bekannt als „Supergrippe“, in analysierten Proben im Land bestätigt. Dieser Befund war aufgrund des globalen Verhaltens des Virus zu erwarten, das bereits in Brasilien und Peru nachgewiesen wurde. Gesundheitsministerin Ximena Aguilera klärte, dass es sich nicht um einen neuen Virus oder eine Pandemie handelt.

Das Gesundheitsministerium (Minsal) berichtete, dass die Subklade K der Influenza A (H3N2), genannt „Supergrippe“, Chile erreicht hat, nachdem sie in lokalen Proben vom Instituto de Salud Pública (ISP) nachgewiesen wurde. Die Ankündigung erfolgte am 18. Dezember 2025 inmitten eines anhaltenden Rückgangs der Influenzaktivität im Land.

Gesundheitsministerin Ximena Aguilera erklärte, dass H3N2 seit Jahrzehnten weltweit zirkuliert und Subklade K eine neue Variante ist, die frühere Antikörper umgeht und Reinfektionen ermöglicht. „Es ist kein Pandemievirus“, betonte sie und wies darauf hin, dass es keine schwereren Symptome als die normale Influenza verursacht, obwohl es Ausbrüche vorantreibt. Das Virus tauchte im August auf, wahrscheinlich in Ozeanien, und breitete sich nach Japan und in die nördliche Hemisphäre aus, kürzlich nach Peru und Brasilien. Aufgrund der Person-zu-Person-Übertragung war sein Eintreffen in Chile wahrscheinlich.

In den kommenden Tagen werden voraussichtlich weitere positive Fälle identifiziert, sobald laufende Sequenzierungsanalysen abgeschlossen sind. Minsal betont die Bedeutung der Influenzavakzinierung für Risikogruppen: Erwachsene über 65, Schwangere, chronisch Kranke, Kinder von 6 Monaten bis 5 Jahren und Gesundheitsarbeiter. Für diese werden Antiviren bei Infektion empfohlen.

Zusätzlich werden grundlegende Präventionsmaßnahmen empfohlen: häufiges Händewaschen, Atikette, Zuhausebleiben bei Symptomen und ärztliche Hilfe bei Schwerezeichen. Die Impfung bleibt das wichtigste Mittel zur Verhinderung schwerer Komplikationen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle durch Influenza.

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