In Rennes drohen Eltern Lehrer wegen Geschlechtertrennung

In Rennes haben Eltern einen männlichen Lehrer wegen der Erziehung ihrer Tochter bedroht und eine weibliche Lehrerin gefordert. Die Direktorin der Kita Clôteaux ist seit über einem Monat krankgeschrieben. Ein Streik ist für Freitag vor der Schule geplant.

Am 10. Oktober kamen Eltern zur Kita Clôteaux im Süden von Rennes, um den männlichen Lehrer zu bedrohen, der ihre Tochter unterrichtet. Sie weigern sich, dass ein Mann ihr Kind unterrichtet, und fordern eine weibliche Lehrerin. Diese 'schweren Drohungen', so das pädagogische Team, wurden von 'Äußerungen begleitet, die sexistischer Empörung, Verleumdung und Verachtung gleichkommen'.

Die Schulleiterin, die auch die betroffene Lehrerin ist, befindet sich seit über einem Monat im Krankheitsurlaub. Es geht nicht um Vorwürfe von Misshandlung oder Pädophilie, betont das Personal, sondern um eine Ablehnung, dass Männer dieselben Aufgaben wie Frauen übernehmen.

Eine große Mobilisierung ist für diesen Freitag vor der Schule geplant, aufgerufen von Lehrern und der Gewerkschaft FO. 'Wahrscheinlich werden auch andere Schulen streiken, ebenso wie territoriale Beamte', warnt Fabrice Lerestif, Generalsekretär von FO für Ille-et-Vilaine. 'Denn wir haben andere Signale derselben Art, in anderen Kontexten. Das alles darf nicht bagatellisiert werden'.

Dieser Vorfall wirft Fragen zur Säkularität und Gleichheit im französischen Bildungswesen auf, ohne weitere Details zur Familie oder zur Untersuchung.

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