Indien und das Vereinigte Königreich haben am Donnerstag im Rahmen eines Treffens zwischen Außenminister S. Jaishankar und der britischen Außenministerin Yvette Cooper die „Critical Minerals Global Supply Chain Observatory“ ins Leben gerufen. Die Minister vertieften zudem die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und maritime Sicherheit, einschließlich der Genehmigung für einen Campus einer britischen Universität in Bengaluru.
Der indische Außenminister S. Jaishankar traf die britische Außenministerin Yvette Cooper bei ihrem ersten Indienbesuch in ihrer Funktion als Außenministerin. Sie prüften die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Technologie, Lieferketten, Verteidigung, Klima, Bildung und zwischenmenschliche Beziehungen und erörterten Möglichkeiten in den Sektoren saubere Energie, KI und kritische Mineralien. Die beiden Länder starteten offiziell die „Critical Minerals Global Supply Chain Observatory“, die gemeinsam von der indischen Technology Innovation in Exploration & Mining Foundation, dem Indian Institute of Technology (ISM) Dhanbad und der University of Cambridge betrieben wird. Unionsminister G. Kishan Reddy bezeichnete dies als einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der Lieferketten für kritische Mineralien. Jaishankar und Cooper sowie Bildungsminister Dharmendra Pradhan wohnten der Übergabe der Genehmigung für einen Campus der University of Liverpool in Bengaluru bei sowie der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem King’s College London und der National Maritime Foundation zur Einrichtung eines regionalen Exzellenzzentrums für maritime Sicherheit. Premierminister Narendra Modi traf ebenfalls mit Cooper zusammen und betonte, dass die Indien-UK Vision 2035 die Partnerschaft leiten werde.