Vertreter der USA und Südafrikas sowie Führungskräfte aus der Bergbauindustrie haben zwei Treffen abgehalten, um die gemeinsame Entwicklung von Projekten für kritische Rohstoffe zu prüfen. Die Gespräche zielen darauf ab, die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken und diplomatische Spannungen zwischen beiden Ländern abzubauen.
Hochrangige Beamte, Wirtschaftsführer und Gewerkschaftsvertreter beider Nationen trafen sich am 6. Mai in Johannesburg. Die Veranstaltung wurde vom Center for Strategic and International Studies ausgerichtet und folgte auf ein früheres Treffen im März in Washington.
Die Teilnehmer konzentrierten sich auf konkrete Projekte wie die Initiative für Seltene Erden in Phalaborwa, die bereits Unterstützung durch den von den USA geförderten Investor TechMet erhält. Eine anwesende Führungskraft aus dem Bergbau erklärte, das Ziel sei eine praktische Zusammenarbeit statt formeller Regierungsabkommen.
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa unterstützte das Vorhaben in einer Rede vor der Amerikanischen Handelskammer im April. Der US-Botschafter Brent Bozell sowie Vertreter der Export-Import Bank nahmen ebenfalls an den Diskussionen in Johannesburg teil.