Der Abgeordnete Arnaldo Jardim (Cidadania-SP) hat den Bericht für den neuen Rahmen für kritische Mineralien vorgelegt und schlägt einen öffentlichen Fonds von bis zu 5 Milliarden R$ zur Finanzierung von Mineralienprojekten vor. Der Text sieht die Schaffung eines Rates zur Überwachung von Exporten und internationalen Abkommen vor. Die Abstimmung ist für Dienstag oder Mittwoch angesetzt.
Der Bericht für den neuen Rahmen für kritische Mineralien wurde am Montag (04.05.) vom Abgeordneten Arnaldo Jardim (Cidadania-SP) nach Verzögerungen, die von der Regierung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) beantragt wurden, vorgelegt. Der Text genehmigt die Schaffung des Fundo Garantidor da Atividade Mineral (FGAM) mit einem anfänglichen Beitrag von bis zu 2 Milliarden R$ durch den Bund, der laut Schätzungen der BNDES durch Unternehmensgelder auf bis zu 5 Milliarden R$ aufgestockt werden könnte.
Im Gegenzug für Anreize müssen Unternehmen in Innovation investieren: 0,3 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung und 0,2 % in den Fonds für die ersten sechs Jahre, danach steigend auf 0,5 %. Jardim erklärte, er werde auf eine Abstimmung am Dienstag (05.05.) oder spätestens Mittwoch (06.05.) hinarbeiten, nachdem die Dringlichkeit bereits genehmigt wurde.
Der Gesetzentwurf schlägt den Conselho Especial de Minerais Críticos (CMCE) vor, der Entscheidungen über Exporte zentralisieren, internationale Abkommen überprüfen und solche mit Veto belegen soll, die die nationale Sicherheit gefährden. Der Rat wird die Liste der kritischen Mineralien definieren, die alle vier Jahre überprüft wird, und die lokale Verarbeitung, die Rückverfolgbarkeit der Lieferkette sowie den städtischen Bergbau aus Elektroschrott fördern.
Die Präsentation erfolgt inmitten von Spannungen mit US-Präsident Donald Trump, der Partnerländer unter Druck setzt, um Zugang zu kritischen Mineralien zu erhalten.