Ein indischer Staatsbürger kam am Donnerstag in Abu Dhabi, VAE, ums Leben, als Trümmer einer abgefangenen Rakete herabstürzten; eine weitere Person wurde verletzt. Der Vorfall erhöht die Zahl der indischen Todesopfer im Westasien-Konflikt auf sieben. Die indische Botschaft sprach ihr Beileid aus.
Neu-Delhi: Ein indischer Staatsbürger wurde getötet, als am 26. März 2026 Trümmerteile einer von Flugabwehrsystemen abgefangenen ballistischen Rakete auf die Sweihan Street in Abu Dhabi fielen. Nach Angaben der Behörden der VAE war ein weiterer Inder unter den drei Verletzten, deren Verletzungen als mittelschwer bis schwer eingestuft wurden. Das Medienbüro von Abu Dhabi teilte mit, dass zudem ein Pakistaner ums Leben kam sowie ein Emirati und ein Jordanier verletzt wurden. Die indische Botschaft in Abu Dhabi bestätigte den Todesfall in einer Erklärung in den sozialen Medien: „Die Botschaft von Indien spricht ihr tiefstes Beileid zum tragischen Tod eines indischen Staatsbürgers aufgrund von herabstürzenden Trümmern in Abu Dhabi heute aus.“ Die Botschaft steht in enger Abstimmung mit den Behörden der VAE, um jede mögliche Unterstützung zu leisten. Dies ist der erste indische Todesfall in den VAE seit Ausbruch des Westasien-Konflikts infolge der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar. Zuvor war am 18. März ein Inder bei einem Raketen- und Drohnenangriff auf Riad getötet worden, zwei weitere bei einem Angriff in einem Industriegebiet im Oman am 13. März, und drei Seeleute kamen bei frühen Angriffen auf Handelsschiffe ums Leben, wobei ein Inder als vermisst gemeldet wurde. Dutzende Inder, darunter Arbeiter und Seeleute, wurden in Saudi-Arabien, den VAE, dem Oman und dem Irak verletzt. Die indische Regierung hat der Sicherheit ihrer rund 10 Millionen Staatsbürger in westasiatischen Ländern, von denen allein etwa acht Millionen in Saudi-Arabien und den VAE leben, höchste Priorität eingeräumt.