Ausländische Portfolioinvestoren haben im März rekordverdächtige 1,18 Billionen Rupien abgezogen, was den Sensex am Montag um 2,22 % auf 71.947,55 Punkte und den Nifty um 2,14 % auf 22.331,40 Punkte drückte. Die Rupie durchbrach im Tagesverlauf die Marke von 95, bevor sie bei 94,83 gegenüber dem Dollar schloss. Die aufgrund des Konflikts in Westasien auf über 100 US-Dollar pro Barrel gestiegenen Rohölpreise erhöhten den Druck zusätzlich.
Ausländische Portfolioinvestoren zogen im März inmitten globaler Unsicherheit und der Spannungen in Westasien rund 1,18 Billionen Rupien (12,7 Milliarden US-Dollar) aus indischen Aktien ab. Dies befeuerte die Marktvolatilität und verschlechterte die Stimmung, wobei ausländische Portfolioinvestoren (FPIs) im Jahr 2026 bislang Aktien im Wert von 1,31 Billionen Rupien (14,2 Milliarden US-Dollar) veräußert haben. Der Nifty 50 und der Sensex sind in diesem Zeitraum um 14–16 % gefallen.
Am Montag fiel der Sensex um 2,22 % auf 71.947,55 Punkte – der niedrigste Schlussstand seit dem 14. Februar 2024, als er bei 71.822 Punkten lag –, während der Nifty um 2,14 % auf 22.331,40 Punkte nachgab. Seit Beginn des Krieges in Westasien Ende Februar sind die Märkte um 12,52 % gesunken. Inländische Institutionen, darunter LIC und Investmentfonds, kauften im Laufe des Monats Aktien im Wert von 1,3 Billionen Rupien.
Die Rohölpreise bewegen sich seit fast einem Monat über der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel. Laut Daten des Ministeriums für Erdöl und Erdgas lag der Preis für Indiens Ölkorb im März bei durchschnittlich 112 US-Dollar pro Barrel, verglichen mit 69 US-Dollar im Februar. Dies hat das indische Haushaltsdefizit vergrößert.
Ein Analyst eines Analysehauses merkte an: „FPIs waren auch in anderen Schwellenländern wie Taiwan und Südkorea Verkäufer. Nach Ausbruch des Krieges in Westasien gibt es an den globalen Aktienmärkten einen Trend zur Risikoaversion.“ Er fügte hinzu: „Die im Vergleich zu anderen Märkten schwachen Renditen aus Indien über die letzten 18 Monate sind der Hauptgrund für die Zurückhaltung der FPIs. Damit sich ihre Verkaufsstrategie ändert, müssen die Feindseligkeiten in Westasien enden und die Rohölpreise sinken.“