Die indonesische Finanzaufsichtsbehörde (OJK) plant, die Mindest-Free-Float-Anforderung für Aktien von 7,5 Prozent auf 15 Prozent anzuheben, um den Standards von Morgan Stanley Capital International (MSCI) zu entsprechen. Diese Maßnahme ist zusammen mit der Demutualisierung der Indonesia Stock Exchange (BEI) Teil umfassender Reformen des Kapitalmarkts. Die Umsetzung ist für März 2026 vorgesehen.
Marktanalyst Ibrahim Assuaibi erklärte, dass die Politik zur Erhöhung des Mindest-Free-Floats für Aktien auf 15 Prozent und zur Demutualisierung der Indonesia Stock Exchange (BEI) darauf abzielt, internationale Standards zu erfüllen als Teil der Reformen des indonesischen Kapitalmarkts. „Der Free Float von 7,5 Prozent liegt immer noch unter den internationalen Standards, daher hebt die Regierung ihn an, um den Anforderungen von MSCI zu folgen“, sagte Assuaibi, als er am Dienstag, dem 3. Februar 2026, in Jakarta kontaktiert wurde. Die Demutualisierung der BEI ist ein weiterer Input von MSCI für die Überholung des Kapitalmarkts. „MSCI fordert Reformen; alles muss reformiert werden, und wenn möglich, sollten sogar bereits an der Börse notierte Unternehmen umstrukturiert werden“, fügte Assuaibi hinzu. Die Finanzaufsichtsbehörde (OJK) zielt darauf ab, die Erhöhung des Free Floats von 7,5 Prozent auf 15 Prozent bis März 2026 umzusetzen. In Treffen mit MSCI erklärte OJK-Kommissarin Friderica Widyasari Dewi, dass OJK und selbstregulierende Organisationen Vorschläge eingereicht haben, die den Bedürfnissen von MSCI entsprechen, einschließlich Verpflichtungen zur Steigerung der Transparenz durch Offenlegung von Aktienbesitz über 1 Prozent. Darüber hinaus legte OJK Pläne für detailliertere Anlegerklassifikationen vor, erweitert von sieben auf 27 Untertypen. Dewi betonte die Ernsthaftigkeit der Behörden bei der Umsetzung des Aktionsplans, um das Vertrauen der Anleger in den indonesischen Kapitalmarkt zu stärken.