Die indonesische Wirtschaft ist im 1. Quartal 2026 um 5,61 Prozent gewachsen; dies ist laut BPS der höchste Wert seit fünf Jahren und der Spitzenwert unter den G20-Nationen, die bisher Daten veröffentlicht haben. Die Kadin, Regierungsvertreter und der Finanzminister lobten die Leistung angesichts der globalen Herausforderungen. Das Wachstum wurde durch den privaten Konsum, Staatsausgaben und Investitionen vorangetrieben.
Das indonesische Statistikamt (BPS) meldete für das 1. Quartal 2026 ein Wirtschaftswachstum von 5,61 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, den höchsten Wert seit fünf Jahren. „Wenn wir auf das 1. Quartal 2026 mit 5,61 Prozent blicken, ist das das höchste Wachstum“, sagte BPS-Chefin Amalia Adininggar Widyasanti am Dienstag (05.05.2026) auf einer Pressekonferenz in Jakarta.
Im Vergleich zum 4. Quartal 2025 schrumpfte die Wirtschaft jedoch um 0,77 Prozent. Der private Konsum stieg um 5,52 Prozent und trug damit 2,94 Prozentpunkte zum Wachstum bei, begünstigt durch die erhöhte Mobilität während des Ramadan und Eid al-Fitr sowie politische Maßnahmen wie Urlaubsbeihilfen und einen BI-Zinssatz von 4,75 Prozent. Die Staatsausgaben stiegen um 21,81 Prozent (815 Billionen Rp), wovon 80 Billionen Rp auf das Programm für kostenlose nahrhafte Mahlzeiten (MBG) entfielen, während die Bruttoanlageinvestitionen um 5,96 Prozent zunahmen.
Die Kadin Indonesia lobte die Regierung. „Wir schätzen die Leistung der Regierung. Die seit Anfang 2025 umgesetzten Regierungsprogramme zeigen in diesem Jahr erste Ergebnisse“, sagte Kadin-Vorsitzender Anindya Novyan Bakrie am 6. Mai 2026. Er betonte, dass dies das beste Ergebnis innerhalb der G20 sei und damit China (5 Prozent), Singapur (4,6 Prozent), Südkorea (3,6 Prozent), Saudi-Arabien und die USA (2,8 Prozent) übertreffe.
Auch Koordinierungsminister für Wirtschaft Airlangga Hartarto und Finanzminister Purbaya Yudhi Sadewa würdigten das Ergebnis. „Unser Wachstum von 5,61 Prozent liegt über dem mehrerer G20-Länder“, sagte Airlangga. Purbaya wies auf die Beschleunigung gegenüber den vorangegangenen 5,39 Prozent hin und versicherte, dass ausreichend APBN-Mittel vorhanden seien.