Ein Bericht des INSEE, veröffentlicht am 18. November, zeigt, dass die reichsten 0,1 % der Franzosen im Durchschnitt 167 Mal mehr verdienen als das ärmste Viertel der Haushalte. Diese Kluft hat sich in zwanzig Jahren erheblich vergrößert, obwohl Steuerreformen unter Emmanuel Macron die Sätze für Reiche gesenkt haben. Ihr durchschnittliches Einkommen beträgt 1 Million Euro pro Jahr.
Das Nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien (INSEE) veröffentlichte am Dienstag, dem 18. November, einen Bericht über die Einkommen der reichsten 0,1 % der Franzosen, was 2022 40.700 Haushalte umfasst. Um dieser Gruppe beizutreten, musste man in diesem Jahr mindestens 463.000 Euro angeben. Die Hälfte dieser Haushalte lebt in Île-de-France, hauptsächlich in Paris und Hauts-de-Seine, mit einem durchschnittlichen Alter des Hauptverdiener von 56 Jahren.
Ihr durchschnittliches Jahreseinkommen beträgt 1 Million Euro, die Hälfte davon aus Dividenden und Finanzanlagen, und 38 % aus Gehältern, Löhnen oder Renten. Die Profile umfassen Chefs, Erben, Führungskräfte, Anwälte, Models, Künstler und Athleten. Das INSEE bemerkt, dass unter den 100 bestbezahlten Arbeitnehmern im Privatsektor 2023 36 professionelle Sportler waren, hauptsächlich Fußballer der Ligue 1.
Diese Ultrareichen sind zu 82 % verheiratet oder in einer PACS-Partnerschaft, im Vergleich zu 32 % bei anderen Haushalten. Zwischen 2003 und 2022 hat sich ihr durchschnittliches Einkommen in laufenden Euro mehr als verdoppelt, um 119 %, oder 2,6 Mal schneller als bei den übrigen Haushalten (+46 %). Reformen unter Emmanuel Macron haben ihre Steuersätze gesenkt und die Kluft zur breiteren Bevölkerung vergrößert. Dieser Trend, politisch explosiv in Frankreich – dem einzigen Land mit 'Gleichheit' in seinem Motto –, unterstreicht eine wachsende Spaltung.