Der Iran berichtet, dass seine Nationalmannschaft während der Reise nach Seattle zu einem WM-Gruppenspiel gegen Ägypten an einem Flughafen aufgehalten wurde. Die Verzögerung soll auf angebliche Eingriffe der US-Behörden bezüglich Kapitän Mehdi Taremi und Assistenztrainer Saeed Alhoei zurückzuführen sein.
Der iranische Fußballverband veröffentlichte am 24. Juni eine Erklärung, in der die Einzelheiten des Vorfalls dargelegt wurden. Darin hieß es, die Mannschaft sei am selben Tag am Flughafen angekommen, habe sich jedoch wie bei früheren Gelegenheiten mit Behinderungen konfrontiert gesehen, wodurch der Rest des Teams auf Taremi und Alhoei warten musste.
Der Iran ist während des Turniers wiederholt auf logistische Herausforderungen gestoßen. Das Team verlegte sein Trainingslager nach früheren Spielen in Los Angeles nach Mexiko und sah sich mit strengen US-Einreisebestimmungen konfrontiert, die eine Ankunft innerhalb von 24 Stunden vor den Spielen sowie eine Abreise noch am selben Tag vorschreiben.
Das US-Heimatschutzministerium hatte die Reise nach Seattle 48 Stunden vor der Begegnung der Gruppe G genehmigt. Der Iran reichte zuvor eine Beschwerde bei der FIFA ein, wobei Trainer Amir Ghalenoei seine Mannschaft bereits zuvor als das am stärksten unterdrückte Team des Turniers bezeichnet hatte.
Der breitere Kontext umfasst einen Waffenstillstand zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten, der in diesem Monat nach einem vorangegangenen Konflikt verlängert wurde.