Der Sprecher des iranischen Außenministeriums bezeichnete Donald Trumps Behauptungen, Teheran habe um eine Waffenruhe gebeten, als falsch. Er verurteilte die Forderungen der USA inmitten des Nahost-Konflikts als 'maximalistisch und irrational'. Die Erklärung erfolgt am 34. Tag des Konflikts, der am 28. Februar durch US-israelische Angriffe auf den Iran ausgelöst wurde.
Der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, der vom staatlichen Fernsehen und der Nachrichtenagentur Isna zitiert wurde, erklärte, dass Trumps Äußerungen zu einer iranischen Bitte um Waffenruhe 'falsch und haltlos' seien. Er fügte hinzu, dass Nachrichten über Vermittler wie Pakistan eingegangen seien, es jedoch keine direkten Verhandlungen mit Washington gebe.
Trump hatte auf Truth Social behauptet, der 'Präsident des neuen iranischen Regimes' habe um eine Waffenruhe gebeten, und erklärt, er würde dies in Betracht ziehen, sobald die Straße von Hormus wieder geöffnet sei. Laut den Revolutionsgarden hält der Iran die Straße für seine 'Feinde' geschlossen. Baqaei erklärte zudem, Teheran sei 'auf jede Art von Angriff, einschließlich eines Bodenangriffs', vorbereitet.
Unterdessen gab die israelische Armee bekannt, iranische Raketen abgewehrt und 'umfassende Angriffe' in Teheran durchgeführt zu haben. Donald Trump wird sich am Mittwochabend in einer Ansprache an die US-Nation zur Operation 'Epic Fury' äußern. Die Ölpreise fielen, wobei Brent angesichts der Hoffnungen auf eine Deeskalation um über 2 % auf 101,16 US-Dollar sank.
Zusätzlich erwägt Trump 'absolut' einen US-Austritt aus der NATO und kritisiert das Bündnis für mangelnde Unterstützung in dem Konflikt.