US-Präsident Donald Trump erklärte, dass neue Gespräche mit dem Iran in naher Zukunft „möglich“ seien, trotz widersprüchlicher Signale aus Washington und Teheran. Pakistanische Quellen deuteten auf mögliche positive Entwicklungen innerhalb der nächsten 36 bis 72 Stunden hin, während die diplomatischen Bemühungen trotz verschärfter Rhetorik andauern.
Präsident Trump teilte der New York Post per Textnachricht mit, dass eine Wiederaufnahme der Verhandlungen „möglich“ sei, was eine potenzielle diplomatische Öffnung signalisiert. Pakistanische Beamte merkten an, dass Islamabad weiterhin diplomatisch mit Teheran in Kontakt stehe, wobei der Waffenstillstand halte und „positive Absichten auf beiden Seiten“ eine militärische Eskalation verhinderten.
Axios berichtete, dass US-Beamte erwägen, dem Iran eine zusätzliche Frist von drei bis fünf Tagen im Rahmen des Waffenstillstands zu gewähren, um seine Position zu organisieren und ein Abkommen vorzuschlagen. Sie warnten, dass ein Scheitern zu erneuten militärischen Maßnahmen führen könnte, während eine der Regierung nahestehende Quelle sagte, Trump „wolle derzeit keine militärische Gewalt anwenden“ und strebe ein Ende des Krieges an, wobei er seine Haltung überdenken könnte, falls Vermittler wie Pakistan kein Engagement des Irans sicherstellen können.
Der Iran reagierte zurückhaltend. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim wies Behauptungen über unmittelbar bevorstehende Gespräche zurück und betonte, dass der Standpunkt Teherans unverändert bleibe. Irans UN-Botschafter signalisierte Bereitschaft zu Gesprächen, sobald die USA ihre Seeblockade aufheben. Unterdessen gab die Marine der iranischen Revolutionsgarden die Beschlagnahmung von drei Schiffen in der Straße von Hormus bekannt, und der Kommandeur der Bodentruppen warnte vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ bei Fehlkalkulationen und betonte die hohe Bereitschaft für eine „entschlossene und harte“ Reaktion.
UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte die Verlängerung des Waffenstillstands als wichtige Gelegenheit zur Deeskalation sowie zur Förderung von Diplomatie und vertrauensbildenden Maßnahmen.