Brüchiger Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran vor Gesprächen in Islamabad bereits verletzt

Ein Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ist inmitten breiter internationaler Unterstützung in Kraft getreten, doch frühe Verstöße und anhaltende Feindseligkeiten lassen vor den Gesprächen in Islamabad Zweifel an seiner Dauerhaftigkeit aufkommen. Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi begrüßte die Ankündigung als „willkommene Nachricht für Millionen, die nach Frieden streben.“ Weltführer warnten vor Provokationen, die den brüchigen Waffenstillstand gefährden könnten.

Der Waffenstillstand trat mit Unterstützung von UN-Generalsekretär António Guterres, der die Einhaltung des Völkerrechts forderte, sowie von Katar, das die Vermittlungsbemühungen Pakistans lobte, in Kraft. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan warnte vor Provokationen, während der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif Verstöße in mehreren Gebieten bestätigte und zur Zurückhaltung aufrief.

Die Golfstaaten meldeten Raketen- und Drohnenangriffe: Katar fing eine Rakete ab und riet den Bewohnern, in ihren Häusern zu bleiben, Saudi-Arabien gab Warnungen heraus, bevor es Entwarnung gab, und in den VAE brach nach einer Raketendrohung ein Feuer in einer Gasanlage aus. Auch Kuwait und Bahrain leiteten defensive Maßnahmen ein. Iranische Staatsmedien brachten die Angriffe mit früheren Luftschlägen auf die Insel Lavan in Verbindung, bei denen die Raffinerieinfrastruktur beschädigt wurde, während die Revolutionsgarden nach Angriffen auf mehr als 25 strategische Standorte mit stärkeren Vergeltungsmaßnahmen drohten.

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian bezeichnete den Waffenstillstand als Erfolg, doch US-Präsident Donald Trump stellte klar, dass der Libanon aufgrund der Hisbollah ausgenommen sei. Trump tat eine Zunahme der Angriffe dort als „Scharmützel“ ab und sagte: „Sie [die Hisbollah] waren nicht Teil des Abkommens. Das wird auch noch geregelt. Alles in Ordnung.“ Dies widerspricht der Ankündigung von Premierminister Sharif, die eine Einbeziehung des Libanon nahelegte. Die Revolutionsgarden warnten, sie würden reagieren, falls die israelischen Operationen gegen den Libanon fortgesetzt würden.

US-Vizepräsident JD Vance wird die amerikanische Delegation in Islamabad leiten, begleitet von Trump-Gesandtem Steve Witkoff und Jared Kushner, wie die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, mitteilte. Laut Quellen, die vom Wall Street Journal zitiert wurden, hat der Iran den Vermittlern mitgeteilt, dass er den Gipfel boykottieren werde, sofern kein Waffenstillstand im Libanon vereinbart werde.

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