USA bestätigen Verhandlungen mit Iran am Freitag in Oman

Die USA haben die Teilnahme an neuen Verhandlungen mit dem Iran im Oman am Freitag bestätigt. An den Gesprächen sollen der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner teilnehmen. Die Tagesordnung bleibt umstritten, da Iran auf sein Atomprogramm fokussieren möchte, während die USA weitere Themen einbeziehen wollen.

Die Vereinigten Staaten planen, am Freitag im Golfstaat Oman Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen. Dies wurde von einer hochrangigen US-Regierungsbeamtin der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Für die USA reisen der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, an.

Bislang fehlte eine offizielle US-Bestätigung zu den vom Iran angekündigten Gesprächen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hatte diese bereits am Mittwoch für Freitag um 10 Uhr Ortszeit in der omanischen Hauptstadt Maskat bekanntgegeben. Zuvor gab es Spekulationen über eine Absage.

Die Agenda ist umstritten: Der Iran möchte sich auf sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen beschränken. Die USA fordern hingegen, dass auch Irans Raketenprogramm und die Unterstützung für Gruppen wie Hamas, Hisbollah und Huthi thematisiert werden.

Im Kontext steht die angespannte Lage nach Trumps Drohungen. Vor Wochen hatte er Angriffe angedroht, nachdem der Iran gegen Massenproteste brutal vorging. Am Mittwoch warnte Trump den obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei: „Ich würde sagen, er sollte sehr besorgt sein.“ Er drohte bei einem Wiederaufbau des Atomprogramms mit „schlimmen Dingen“.

Viele iranische Demonstranten aus den Protesten Anfang Januar sehen die Verhandlungen kritisch. Sie fordern einen Machtwechsel und befürchten eine Stärkung der Regierung. Berichten zufolge wurden in den Nächten vom 8. und 9. Januar Tausende getötet.

US-Vizepräsident JD Vance bezeichnete Diplomatie mit dem Iran als „außerordentlich schwierig“. Grund sei, dass Chamenei alle Entscheidungen trifft, aber nicht direkt mit den USA spreche: „Es ist bizarr, dass wir nicht einfach mit der tatsächlichen Führung eines Landes sprechen können.“

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