Oberster Führer Ali Chamenei bezeichnete in einer landesweiten Ansprache am 9. Januar die Demonstranten als 'Vandalen' und 'Saboteure', die US-Präsident Donald Trump gefallen wollen – während Demonstrationen, ausgelöst durch die Wirtschaftskrise am 28. Dezember, sich auf über 50 Städte ausbreiten unter einem nahezu vollständigen Internet-Blackout, wobei Menschenrechtsgruppen mindestens 51 Tote, darunter neun Kinder, melden. Trump warnte vor schweren Konsequenzen, während europäische Führer und die UN die Niederschlagung verurteilten.
Protest, die am 28. Dezember 2025 in Teheran wegen explodierender Lebenshaltungskosten begannen, haben sich zu weit verbreiteter anti-regime Unruhe in 25 von Irans 31 Provinzen entwickelt. Nach einem landesweiten Internet-Ausfall, der die Konnektivität auf 1 % reduzierte – wie zuvor berichtet –, trat Chamenei am Freitag ins Staatsfernsehen auf, warf dem 'arroganten' Trump vor, 'die Hände mit iranischem Blut befleckt' zu haben, und verglich ihn mit historischen Tyrannen wie dem Pharao. Er forderte nationale Einheit und bekräftigte, dass die Islamische Republik nicht nachgeben werde. Trump erwiderte, 'Iran hat große Probleme' und drohte, 'sehr hart zuzuschlagen', falls Demonstranten getötet würden, ohne Bodentruppen einzusetzen. Der im Exil lebende Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, appellierte an die USA, die Demonstranten zu unterstützen. Opferzahlen variieren: Iran Human Rights meldet 51 Tote (einschließlich neun Kinder) und Hunderte Verletzte, frühere Zahlen von HRANA nannten 62 Tote und über 2.300 Festgenommene. Der französische Präsident Emmanuel Macron, der britische Labour-Chef Keir Starmer und der deutsche Oppositionsführer Friedrich Merz verurteilten gemeinsam den 'Mord an Demonstranten' und forderten Zurückhaltung. UN-Menschenrechtschef Volker Türk rief zu einer unabhängigen Untersuchung auf. Irans Außenminister Abbas Araghchi konterte, indem er die USA und Israel direkter Einmischung beschuldigte. Geschmuggelte Videos zeigen Menschenmengen in Teheran (Sadatabad), Mashhad, Tabriz und Qom, die 'Tod Chamenei' skandieren und die Rückkehr des Schahs herbeirufen. Ursachen der Unruhen: galoppierende Inflation, Abwertung des Rials und prognostizierte Rezessionen 2025–2026.