Iran zieht sich aus südafrikanischer Marineübung inmitten von Spannungen zurück

Der Iran hat sich vom gemeinsamen Marineübung Will for Peace 2026 vor der Küste Südafrikas zurückgezogen, nach Gesprächen mit Pretoria, um eine Eskalation der Spannungen mit den USA zu vermeiden. Drei iranische Kriegsschiffe trafen letzte Woche in False Bay ein, werden aber nicht an den von China geleiteten Manövern mit Russland, den VAE und Südafrika teilnehmen. Der Schritt fällt mit der Debatte im US-Repräsentantenhaus über die Verlängerung des African Growth and Opportunity Act zusammen, der für Südafrikas Handelsstatus entscheidend ist.

Eine gut platzierte Quelle der südafrikanischen Regierung bestätigte, dass der Iran aufgefordert wurde, sich von den BRICS-Marineübungen zurückzuziehen, die nun als Will for Peace 2026 bekannt sind und vor der Küste des Western Cape stattfinden. Iranische Schiffe trafen letzte Woche in Simon’s Town ein, werden aber nicht mehr an der Übung teilnehmen, die die Koordination maritimer Operationen und Schießübungen auf See umfasst und diese Woche beginnen soll.  nnDie Entscheidung geht auf diplomatische Bemühungen Südafrikas zurück, um weitere Belastungen in den Beziehungen zu den USA zu verhindern, inmitten einer prekären Handelsbeziehung. Der Zeitpunkt stimmt mit der Beratung des US-Repräsentantenhauses über eine dreijährige Verlängerung des African Growth and Opportunities Act (AGOA) überein, die im Dezember vom Ways and Means Committee des Hauses mit 37 zu 3 Stimmen genehmigt wurde. AGOA gewährt zollfreien Zugang zum US-Markt für berechtigte afrikanische Exporte, und Südafrika kämpft darum, seinen Status zu behalten, da Bedenken hinsichtlich seiner Verbindungen zu Iran, China und Russland zu einem Ausschluss führen könnten.  nnQuellen zufolge wurde der Rückzug durch Gespräche zwischen Verteidigungsministerien, einschließlich des Irans, beschlossen, vor den jüngsten Protesten im Iran und unter Berücksichtigung des Zeitplans der AGOA-Debatte. Die South African National Defence Force (SANDF) beschrieb die Übung als Förderung multilateraler Marinepartnerschaften und kollektiver maritimer Sicherheit.  nnZu den teilnehmenden Schiffen gehören der chinesische Lenkraketenzerstörer Tangshan (Nr. 122) und das Nachschubschiff Taihu (Nr. 889); die russische Korvette Stoikiy (Nr. 545) und der Öltanker Yelnya; die Korvette der VAE Bani Yas (Nr. P110); sowie die südafrikanische Fregatte SAS Amatola. Die iranischen Schiffe – die Korvette IRIS Naghdi (Nr. 82), das Vorwärtsbasis-Schiff IRIS Makran (Nr. 441) und das Expeditionsbasis-Schiff IRIS Shahid Mahdavi (Nr. 110-3) – verbleiben in False Bay oder im Hafen, ihr Status ist unklar.  nnDie Übung, die als BRICS+-Initiative beworben wird, weist eine begrenzte Beteiligung der 10 Mitgliedstaaten auf und konzentriert sich auf operationelle Kompetenz und diplomatisches Engagement.

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