Javier Aquino verabschiedet sich von Tigres nach einem Jahrzehnt des Erfolgs

Javier Aquino, der mexikanische Spieler mit den meisten Titeln in der Geschichte von Tigres UANL, hat seinen Vertrag mit dem Klub aus Monterrey nach fast 11 Jahren beendet. Seine Zeit beim Team umfasste mehrere Liga-MX-Meisterschaften und internationale Pokale. Der Klub würdigte sein Vermächtnis in einer offiziellen Erklärung.

Javier Ignacio Aquino Carmona aus San Francisco Ixhuatán in Oaxaca begann seine Karriere in der Jugendakademie von Cruz Azul und debütierte 2010 in der Primera División. Er war Teil der mexikanischen Nationalmannschaft, die bei den Olympischen Spielen 2012 in London Gold gewann, indem sie Brasilien im Finale 2:1 besiegte.

Im Januar 2013 wechselte er zu Villarreal CF in Spaniens Segunda División und half beim Aufstieg in die LaLiga. Später wurde er für die Saison 2014/2015 an Rayo Vallecano ausgeliehen, bevor er nach Mexiko zurückkehrte.

Aquino stieß im Juni 2015 zu Tigres UANL und fand als linker Flügelspieler und Außenverteidiger seinen Platz in einem wettbewerbsfähigen Projekt. In seinem ersten Halbjahr spielte er in der Copa Libertadores 2015, in der das Team das Finale gegen River Plate erreichte, aber den Titel nicht gewann.

Seine Erfolge bei Tigres umfassen fünf Liga-MX-Titel: Apertura 2015 gegen Pumas UNAM, Apertura 2016, Apertura 2017, Clausura 2019 und Clausura 2023. Er gewann zudem vier Campeón de Campeones, die CONCACAF Champions League 2020 sowie die Campeones Cup 2018 und 2023.

Insgesamt bestritt er 442 offizielle Spiele, erzielte 26 Tore und lieferte Dutzende Assists, womit er sich als der Mexikaner mit den meisten Titeln im Verein etablierte. Sein Weggang erfolgte nach dem Finale des Apertura 2025, das gegen Toluca verloren ging.

Tigres veröffentlichte eine Erklärung: „Bei Tigres danken wir Javier Aquino von Herzen für seine Beiträge auf und abseits des Feldes, für seine Hingabe bei jedem Training, sein Engagement für die Gruppe und dafür, den Klub stolz zu vertreten. Wir sind überzeugt, dass dieser Professionalismus ein und bleibendes Vorbild für die neuen Generationen des Teams ist, in denen sie sich spiegeln können.“ Dies markiert das Ende einer goldenen Ära für das Team.

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