América kündigt Abreise von Javairo Dilrosun nach zwei Jahren an

Club América hat offiziell am Dienstag den Abschied des niederländischen Spielers Javairo Dilrosun nach fast zwei Jahren beim Team angekündigt und damit einen Platz für einen Ausländer in der Liga MX freigegeben. Dilrosun konnte das technische Team von André Jardine nicht überzeugen und wurde für das jüngste Turnier nicht berücksichtigt. Dieser Schritt reduziert die Überzahl an Ausländern im Kader.

Der Transfermarkt für das Clausura 2026 ist für die Águilas del América ruhig verlaufen, mit nur drei Neuzugängen bisher und keinen vorherigen Abgängen vor dieser Ankündigung. Über seine Social Media hat der Klub die Freigabe von Javairo Dilrosun bestätigt, der im Februar 2024 von Feyenoord aus den Niederlanden mit hohen Erwartungen kam, gestützt auf seine Vergangenheit bei Klubs wie Hertha Berlin, Bordeaux sowie den Jugendmannschaften von Manchester City und Ajax. In seiner Zeit bestritt Dilrosun 52 Spiele, erzielte 3 Tore und gab 8 Assists. Eines seiner Tore war entscheidend für den Sieg in der Supercopa MX gegen Tigres im Sommer 2024. Mit América gewann er vier Titel: zwei Liga MX, einen Campeón de Campeones und eine Supercopa MX, allerdings ohne den erwarteten Einfluss von Vorstand, Trainerstab und Fans. Für die Apertura 2025 wurde er nicht im Kader der ersten Mannschaft gemeldet und trainierte mit der Sub-21, nach einem kurzen Leihgeschäft zu LAFC in der MLS während der Club-Weltmeisterschaft, wo er ebenfalls nicht überzeugte. Im Clausura 2026 blieb er außerhalb von Jardines Plänen. América hatte 11 Nicht-in-Mexiko-gebildete Spieler (NFM) und überschritt damit die Grenze, was eine dringende Freimachung von Plätzen erforderlich machte. Sein Vertrag lief bis Dezember 2026, wurde aber wegen fehlender Optionen für einen neuen Klub aufgelöst. Der Klub postete: „Danke für dein Engagement, unsere Farben zu tragen, Javairô! Wir wünschen dir alles Gute für deine zukünftigen Projekte.“ Nun mit 10 NFM verbleibend muss América einen weiteren Ausländer freigeben, wahrscheinlich den chilenischen Verteidiger Igor Lichnovsky, der ebenfalls nicht in den Plänen ist und nicht gemeldet wurde, obwohl er weiterhin in Coapa trainiert, ohne dem ersten Team beizutreten. Sein Weggang könnte komplizierter sein wegen der verbleibenden eineinhalb Jahre Vertragslaufzeit.

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