Der Trainer der indonesischen Nationalmannschaft, John Herdman, hat mit der Berufung von Spielern für ein Trainingslager vom 26. bis 30. Mai 2026 in Jakarta im Vorfeld des AFF Cup 2026 begonnen. Vier Spieler von Persija Jakarta – Fajar Fathurrahman, Eksel Runtukahu, Shayne Pattynama und Witan Sulaeman – sind laut einem PSSI-Schreiben vom 22. April 2026 auf der ersten Liste enthalten. Das Fehlen von Rizky Ridho hat für öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt.
Der PSSI veröffentlichte am 22. April 2026 ein offizielles Schreiben mit der Nummer 1804/AGB/309/IV-2026, in dem vier Spieler von Persija Jakarta zum Trainingslager der indonesischen Nationalmannschaft einberufen wurden. Die nominierten Spieler sind Fajar Fathurrahman, Eksel Runtukahu, Shayne Pattynama und Witan Sulaeman. Das Management von Persija hat die Berufungen bestätigt.
Das Fehlen des 24-jährigen Verteidigers Rizky Ridho, der bereits 47 Länderspiele für die Nationalmannschaft absolviert hat, steht im Mittelpunkt der Diskussion. Bisher gab es weder vom PSSI noch von Persija eine offizielle Erklärung zu seiner Nichtnominierung. Auch Jordi Amat steht nicht auf der ersten Liste, was auf einen neuen Ansatz von Trainer John Herdman bei der Auswahl des Kaders hindeutet.
Eksel Runtukahu, ein 27-jähriger Stürmer, wurde nach einer beeindruckenden Leistung in der Super League 2025/2026 erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen, darunter zwei Tore beim 3:0-Sieg von Persija gegen Persebaya Surabaya, was in dieser Saison insgesamt sechs Tore und drei Vorlagen bedeutet. Das Trainingslager ist als erste Auswahlphase für den AFF Cup 2026 geplant, der nicht im FIFA-Kalender steht, sodass Spieler aus der Diaspora wie Emil Audero, Jay Idzes und Calvin Verdonk möglicherweise nicht zur Verfügung stehen.
Herdmans Strategie spiegelt eine Kaderrotation wider, um die Fitness zu erhalten und Ergänzungsspieler zu testen. Potenzielle Einbürgerungskandidaten wie Ciro Alves und David da Silva können noch nicht berufen werden, da ihre Staatsbürgerschaftsverfahren noch nicht abgeschlossen sind, obwohl sie die Aufenthaltsvoraussetzungen erfüllen.