Der indonesische Fußballverband PSSI hat bestätigt, dass der indonesische Staatsbürgerschaftsstatus von vier Nationalspielern in der niederländischen Liga trotz Problemen mit Arbeitsgenehmigungen nach der Einbürgerung sicher ist. Der Vorsitzende des Nationalmannschaftsausschusses, Sumardji, beschrieb die Angelegenheit als rein niederländisches Verwaltungsproblem. Die Kontroverse entstand nach Protesten von Vereinen bezüglich des Nicht-EU-Status der Spieler.
Vier indonesische Nationalspieler—Dean James (Go Ahead Eagles), Justin Hubner (Fortuna Sittard), Nathan Tjoe-A-On (Willem II) und Tim Geypens (FC Emmen)—sehen sich nach ihrer Einbürgerung als indonesische Staatsbürger (WNI) mit Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungsproblemen in der Eredivisie konfrontiert. Sie verloren ihre niederländische Staatsbürgerschaft, da keines der beiden Länder eine doppelte Staatsangehörigkeit zulässt.
Die Kontroverse begann mit dem Protest von NAC Breda nach einer 0:6-Niederlage gegen die Go Ahead Eagles, bei dem der Status von Dean James infrage gestellt wurde. TOP Oss protestierte nach einer 1:3-Niederlage gegen Willem II bezüglich Nathan Tjoe-A-On. Infolgedessen dürfen die Spieler nicht spielen oder trainieren, bis die administrativen Angelegenheiten geklärt sind.
Sumardji erklärte: „Mengenai permasalahan yang ada di klub-klub Eredivisie, maka itu masalah teknis administrasi yang berkaitan dengan hukum dan peraturan di Belanda.“ Er fügte hinzu: „Seluruh pemain keturunan yang telah membela Tim Nasional Indonesia telah sah menjadi Warga Negara Indonesia dan dipastikan tidak ada masalah hukum Indonesia.“
Der niederländische Experte Tijmen van Wissing bezeichnete die Entscheidung der Spieler als „dumm“ und als Falle der indonesischen Kampagne. „Saya pikir itu keputusan bodoh dari para pemain dan agen,“ sagte er. Der PSSI lobte ihren Einsatz trotz des Verlusts von Annehmlichkeiten in den Niederlanden.