Der Mexikanische Ruder-Verband hat den Tod von Juan Carlos Cabrera Pérez bestätigt, einem prominenten Ruderer, der Mexiko bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 vertrat und 2012 Weltmeister im Indoor-Rudern wurde. Geboren 1991, hinterließ er ein bleibendes Vermächtnis im mexikanischen Sport mit zahlreichen internationalen Medaillen. Der Verband drückte sein Beileid aus und betonte seinen nachhaltigen Einfluss auf die Geschichte des Rudernsports der Nation.
Juan Carlos Cabrera Pérez, mexikanische Ruder-Ikone, verstorben
Juan Carlos Cabrera Pérez, geboren 1991, begann 2009 seine Ruder-Karriere nach einem Versuch im American Football. 2012 wurde er der erste Mexikaner, der Weltmeister im Indoor-Rudern wurde. Seine Erfolge umfassten Starts bei den Panamerikanischen Spielen in Guadalajara 2011 und den U23-Weltmeisterschaften in Litauen in jenem Jahr, mit Silbermedaillen in 2X und 4X bei der Henley Canadian Regatta.
2013 gewann er Silber in der U23-Klasse und Bronze in der offenen Klasse bei den Indoor-Ruder-Weltmeisterschaften in Boston sowie Platz sechs bei den U23-Weltmeisterschaften in Österreich. Er startete bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 im Leichtgewichts-Einer, qualifizierte sich über die lateinamerikanische Qualifikationsregatta in Valparaíso, Chile, und belegte Platz acht. Vor den Spielen sagte er: „Es ist das erste Mal, dass ich an Olympischen Spielen teilnehme, und mein Wunsch ist es, das beste Ergebnis für das Land zu erzielen“.
Cabrera holte Medaillen bei den Zentralamerika- und Karibikspielen in Veracruz 2014 und Barranquilla 2018 sowie Silber im Leichtgewichts-Doppelzweier bei den Panamerikanischen Spielen in Lima 2019. Er studierte Politikwissenschaft an der UNAM und war Trainer. Der Mexikanische Ruder-Verband trauert: „Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von Juan Carlos Cabrera Pérez. Seine Erinnerung bleibt für immer in der Geschichte des mexikanischen Rudernsports und in unseren Herzen. Ruhe in Frieden“.
Sein Vermächtnis unterstreicht die Ausdauer im mexikanischen Rudern und inspiriert zukünftige Athleten.