Der ehemalige Vizepräsident Germán Vargas Lleras verstarb am 8. Mai 2026 in Bogotá im Alter von 64 Jahren nach gesundheitlichen Komplikationen aufgrund eines Hirntumors. Die Nachricht löste sofortige Reaktionen bei politischen Führungspersönlichkeiten im ganzen Land aus.
Germán Vargas Lleras verstarb letzte Nacht in Bogotá nach einer fortschreitenden Verschlechterung seines Gesundheitszustands, die durch ein Jahre zuvor diagnostiziertes gutartiges Meningeom verursacht wurde. Der Politiker hatte sich in Kolumbien und den Vereinigten Staaten mehreren Behandlungen und Operationen unterzogen.
Präsident Gustavo Petro drückte seine Trauer im sozialen Netzwerk X aus. „Ich bedauere den Tod von Germán Vargas Lleras. Sowohl im Senat als auch im Wahlkampf hat er sich wie ein Gladiator verhalten“, schrieb er. Er hob die Ernsthaftigkeit des ehemaligen Vizepräsidenten in politischen Debatten hervor.
Der ehemalige Präsident Álvaro Uribe Vélez reagierte ebenfalls und merkte an, dass der Tod „zu einem schlechten Zeitpunkt für das Vaterland“ komme. Uribe lobte seine Rechtschaffenheit und seine demokratische Überzeugung. Vargas Lleras war während der Regierung von Juan Manuel Santos als Senator, Minister und Vizepräsident tätig.