Juan Guillermo Barrera Pinilla, bekannt als „Juangui“, verstarb am Montagnachmittag in der Klinik Uros in Neiva, nachdem er am 30. April angeschossen worden war. Die Behörden ermitteln in dem Fall wegen einer möglichen Abrechnung im kriminellen Milieu. Mit diesem Todesfall verzeichnet Neiva in diesem Jahr bisher 26 Tötungsdelikte.
Der 28-jährige Barrera Pinilla erlitt mehrere Schusswunden an Brust und Rücken, während er sich in einer Motorradwerkstatt an der Carrera 4 mit Calle 3 in der Comuna Cuatro von Neiva aufhielt. Zwei Männer auf einem Motorrad führten den Angriff durch; einer von ihnen, der einen Helm trug, um seine Identität zu verbergen, eröffnete ohne Vorwarnung das Feuer und floh. Der Verwundete wurde in die Klinik Uros eingeliefert, wo er bis zu seinem Tod am Montag um 17:50 Uhr auf der Intensivstation lag.
Die Ermittlungen deuten auf eine Abrechnung hin, die mit dem Vorstrafenregister des Opfers in Verbindung steht. Barrera Pinilla war wegen Mordes, illegalen Waffenbesitzes und anderer Straftaten vorbestraft und erst einen Monat zuvor wegen Ablaufs der gesetzlichen Fristen aus der Haft entlassen worden. Er wurde mit zwei früheren Tötungsdelikten in Verbindung gebracht, die sich in den Jahren 2024 und 2025 ereigneten.
Der Vorfall erhöht die Gesamtzahl der in Neiva im Jahr 2026 registrierten Tötungsdelikte auf 26, was einem Anstieg von 8,33 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Beamte der Metropolitanpolizei werten weiterhin Überwachungskameras aus und sammeln Zeugenaussagen, um die Verantwortlichen zu identifizieren und festzunehmen.