Ein weiterer Mord erschüttert Algeciras, Huila, nach dem ersten Tötungsdelikt des Jahres 2026 im Januar. Ein 22-jähriger Mann wurde von unbekannten Tätern tödlich angeschossen im Viertel Juan XXIII am Sonntagabend, wobei die Behörden eine mögliche Beteiligung von FARC-Dissidenten inmitten der anhaltenden Gewaltwelle in der Stadt untersuchen.
Jorge Iván Romero Camacho, 22, ging auf einer öffentlichen Straße im Viertel Juan XXIII von Algeciras – bekannt als landwirtschaftliches Zentrum von Huila –, als Angreifer ihn abfingen und erschossen am Sonntagabend. Trotz der Bemühungen der Anwohner, ihm zu helfen, starb er vor Ort. Sein Leichnam lag auf der Straße, bis die Polizei eintraf, die Zone absicherte und Ermittlungen einleitete. Dieser Vorfall folgt auf die Erschießung des 17-jährigen Juan Casanova am 1. Januar im städtischen Gebiet Zona Rosa und unterstreicht die zunehmenden Sicherheitsprobleme in Algeciras. Die Bilanz von 26 Morden im Jahr 2025, viele davon mit FARC-Dissidenten in Verbindung stehend, zieht sich bis 2026 fort. Die Behörden schließen eine Verbindung zu Dissidenten nicht aus und arbeiten an der Identifizierung der Verdächtigen. Die Überreste von Romero Camacho wurden ins Medicina Legal in Neiva zur Obduktion gebracht, während die Untersuchungen laufen. Lokale Führer fordern weiterhin verstärkte staatliche Sicherheitsmaßnahmen.