Harold Joanny Torres Molina ist im Hospital Departamental San Antonio in Pitalito an schweren Schussverletzungen im Brust- und Schädelbereich verstorben, die ihm von Attentätern vor seinem Wohnhaus im Stadtviertel Simón Bolívar zugefügt wurden. Der Angriff ereignete sich am Mittwochabend und markiert den zehnten Mordfall im März in dieser Ortschaft im Valle del Laboyos.
Am Mittwochabend unterhielt sich Harold Joanny Torres Molina mit seinem Bruder auf der Treppe vor seinem Haus im Stadtviertel Simón Bolívar, Comuna Uno in Pitalito, als zwei auf einem Motorrad herannahende Angreifer ihn überraschten. Ohne Vorwarnung eröffneten sie das Feuer und trafen ihn im Brust- und Schädelbereich. Angehörige brachten ihn umgehend mit einem Taxi in das Hospital Departamental San Antonio de Pitalito, wo er in kritischem Zustand eingeliefert wurde. Die Ärzte führten eine komplexe Operation durch und verlegten ihn anschließend mit einer vorsichtigen Prognose auf die Intensivstation. Trotz der medizinischen Bemühungen verstarb Torres Molina am Donnerstag gegen 22:00 Uhr, wie das Krankenhaus mitteilte. Sein Tod ist der zehnte Mordfall im März 2026 in Pitalito, womit die Gesamtzahl der Tötungsdelikte in diesem Jahr auf 22 gestiegen ist. Die Behörden konnten die Hintergründe des Angriffs noch nicht ermitteln und haben die Bevölkerung dazu aufgerufen, sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Verantwortlichen zu geben. Die Situation sorgt unter den Anwohnern für Besorgnis und hält die Sicherheitskräfte in diesem Gebiet des Valle del Laboyos in erhöhter Alarmbereitschaft.