Präsident Gustavo Petro hat den sofortigen Ruhestand des Generals Edwin Urrego, Kommandanten der Polizei von Cali, angeordnet, nachdem er eine angebliche Verschwörung gegen sich angeprangert hat, die psychoaktive Substanzen in einem offiziellen Fahrzeug involviert. Die Entscheidung wurde durch Dekret 0147 vom 11. Februar 2026 formalisiert. Urrego bestreitet jede Beteiligung und ist bereit, technische Tests zu unterziehen.
Präsident Gustavo Petro hat am 10. Februar 2026 während eines Ministerrats in Córdoba eine angebliche Verschwörung gegen sich angeprangert, basierend auf nachrichtendienstlichen Berichten der Dirección Nacional de Inteligencia. Laut Präsident sollte der Plan psychoaktive Substanzen in eines seiner offiziellen Fahrzeuge während einer Reise in die USA einführen, um ein Treffen in Washington mit Präsident Donald Trump zu sabotieren. Die Reaktion war unmittelbar: Durch Dekret 0147 vom 11. Februar 2026 wurde der Ruhestand des Brigadegenerals Edwin Masleider Urrego Pedraza aus dem aktiven Dienst unter „llamamiento a calificar servicios“ angeordnet, einem administrativen Mechanismus, der durch Artikel 145 des Dekrets 1212 von 1990 geregelt ist. Der General bleibt drei Monate auf der Lohnliste, und die Entscheidung wird der Dirección de Talento Humano de la Policía Nacional mitgeteilt. Die Maßnahme tritt ab Ausstellungsdatum in Kraft. Urrego, der im Dezember 2025 das Kommando der Policía Metropolitana de Cali übernommen hat und über 31 Jahre Dienstzeit hat, wies die Vorwürfe in Interviews mit Blu Radio, Caracol Radio und La FM am 10. und 11. Februar zurück. „Die Anschuldigungen entsprechen nicht der Realität“, sagte er und äußerte Überraschung sowie Bereitschaft zu Tests wie dem Lügendetektor. Er merkte an, dass er keine formellen Beweise erhalten habe und rechtliche Schritte zur Verteidigung seines Namens in Betracht ziehe, da die Aussagen kriminelle Implikationen hätten. „Er hat seine Karriere dem Dienst am Land gewidmet“, betonte er. Dieser Vorfall ereignet sich inmitten politischer Spannungen in Kolumbien, während sich die legislativischen und präsidialen Wahlen im Jahr 2026 nähern.