Die nationale Führung der chilenischen Democracia Cristiana (DC) versammelte sich am Sonntag auf dem Cementerio General, um den ehemaligen Präsidenten Patricio Aylwin anlässlich seines 10. Todestages zu ehren. Parteipräsident Álvaro Ortiz betonte Aylwins Vermächtnis von Konsens und Dialog. Familienmitglieder und Parteiführer riefen dazu auf, diesen Geist in der heutigen Politik wiederzubeleben.
Die Führung der Democracia Cristiana besuchte gemeinsam mit der Familie von Patricio Aylwin den Cementerio General, um den 10. Jahrestag seines Todes zu begehen. Die Ehrung konzentrierte sich auf die Rolle des ehemaligen Präsidenten beim demokratischen Übergang Chiles und würdigte seine Fähigkeit, Brücken zu bauen.
Der DC-Parteivorsitzende Álvaro Ortiz bezeichnete Aylwins Vermächtnis als etwas, "das in der heutigen Politik oft fehlt". Er erklärte, es gehe darum, "Vereinbarungen zu treffen, den Dialog zu suchen und andere trotz legitimer Differenzen zu respektieren", um ein gerechteres Land zu schaffen. Ortiz merkte an, dass Aylwin Beamte über Parteigrenzen hinweg inspiriert habe, und forderte Chile dazu auf, "Gräben und Extremen" zu entkommen.
Der ehemalige amtierende DC-Präsident Oscar Ramírez beschrieb ihn als "einen Mann, der Brücken baute" und in schwierigen Zeiten die Einheit förderte.
Aylwins Sohn, Miguel Aylwin, nannte Werte wie das Ziel, "ein Vaterland der Brüder" zu werden und trotz aller Unterschiede gemeinsam voranzukommen. Die Familie und die Fundación Patricio Aylwin haben diese Prinzipien im letzten Jahrzehnt gefördert, um Vereinbarungen für das Gemeinwohl zu erreichen.