Bei der Trauerfeier für Sergeant Javier Figueroa in Puerto Varas beförderten die Carabineros ihn posthum zum Suboficial Mayor und benannten ein Kommissariat nach ihm. Präsident José Antonio Kast nahm teil und mahnte zur Unterstützung der Institution. Der Beamte verstarb, nachdem er am 11. März angeschossen worden war.
Am Samstag, dem 21. März 2026, fand in der Pfarrei Sagrado Corazón de Jesús in Puerto Varas, Region Los Lagos, die Trauerfeier für den Sergeant Second Class Javier Figueroa Manquemilla statt, der am Donnerstag, dem 19. März, nach acht- bis neuntägigem kritischen Zustand an den Folgen einer Schusswunde am Kopf verstarb, die er bei einem Polizeieinsatz am 11. März im Bereich der Bahngleise von Puerto Varas erlitten hatte. Er wurde zum 1.255. Märtyrer der Carabineros de Chile; laut einigen Quellen liegt die Gesamtzahl bei über 1.200. Die Regierung ordnete vom 20. bis 22. März Staatstrauer an. Generaldirektor Marcelo Araya kündigte die posthume Beförderung zum Suboficial Mayor an und erklärte, dass das Kommissariat, in dem er diente, zu Ehren seines Vermächtnisses seinen Namen tragen werde. Präsident José Antonio Kast, begleitet von Sicherheitsministerin Trinidad Steinert, nahm an der Messe teil und hielt eine emotionale Rede: „Jedes Mal, wenn das Leben eines Carabineros angegriffen wird, wird das Leben Chiles angegriffen. Es ist notwendig, präsent zu sein, wenn wir uns von einem Märtyrer verabschieden.“ An den Sohn des Verstorbenen gerichtet sagte er: „Du hast deinen Vater verloren, aber du hast eine Nation gewonnen, die dich begleiten wird.“ Kast betonte: „Es hängt von uns ab, dass Javiers Tod nicht umsonst war“, und rief dazu auf, die Carabineros zu schützen, wobei er anmerkte, dass der Angriff an seinem Amtseinführungstag stattfand. Ministerin Steinert erklärte: „Wir werden die Bemühungen verdoppeln, damit diese Untersuchung Klarheit schafft“ und forderte die Höchststrafen. Die Behörden bekräftigten ihr Engagement, das Verbrechen durch eine koordinierte Arbeit der Staatsanwaltschaft, der PDI und der Carabineros aufzuklären. Die Carabineros eröffneten ein virtuelles sowie ein physisches Kondolenzbuch.