Der mexikanische Schauspieler Ricardo de Pascual ist am 21. April im Alter von 85 Jahren verstorben, wie die Asociación Nacional de Actores (ANDA) bestätigte. Bekannt durch Rollen in Serien wie 'Vecinos' und 'La Familia P.Luche', umfasste seine Karriere im Fernsehen und Theater mehr als sechs Jahrzehnte. Eine Todesursache wurde nicht bekannt gegeben.
Die ANDA gab den Tod von Ricardo de Pascual über eine Social-Media-Mitteilung bekannt: „Unser tiefstes Beileid an Familie, Freunde und Kollegen. Möge er in Frieden ruhen.“
De Pascual spielte in ikonischen Produktionen wie 'El Chavo del Ocho' mit, wo er die Rollen von Señor Calvillo und Señor Hurtado verkörperte, sowie in 'Odisea Burbujas' als Don Mugrovich. Er trat in 'Vecinos' (2006–2021) als Vater, Fahrer und 'Don Cascarito' auf sowie in 'La Familia P.Luche' (2002–2007) als Anwalt und Arzt. Seine Karriere umfasste Telenovelas wie 'El privilegio de amar', 'Lazos de amor' und Anthologie-Serien wie 'La rosa de Guadalupe' und 'Como dice el dicho'.
In den letzten Jahren kämpfte er mit schweren gesundheitlichen Problemen, darunter eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) aufgrund des Rauchens sowie Folgen von COVID-19, die eine ständige Sauerstoffzufuhr erforderlich machten. Er litt an Herzrhythmusstörungen, einer Verengung der Halsschlagader, Nierenproblemen und unterzog sich einer Wirbelsäulenoperation. In einem Interview mit Matilde Obregón im Oktober 2025 scherzte er: „Ich bin jetzt 85 Jahre alt, ich bin abgenutzt, wie ein altes Klappergestell, dem man Wasser nachfüllen muss.“
Seine Frau Martha berichtete von der Prognose eines Arztes vor fünf Jahren: „Ein Arzt gab ihn auf und sagte: 'Du wirst den Juli nicht mehr erleben.' Dann hieß es: 'Du wirst den Mai oder April nicht mehr erleben.' Jetzt sind schon fünf Jahre vergangen, in denen er sich immer wieder durchgekämpft hat.“ De Pascual weigerte sich, in den Ruhestand zu gehen: „Meine einzige Droge ist das Theater. Ich habe nicht vor, in den Ruhestand zu gehen, solange ich bei klarem Verstand bin und mich bewegen kann.“ Er wurde von Carlos Ancira und Andrés Soler ausgebildet und verpasste nie einen Theaterauftritt.