Schauspieler und Sänger José Camar, Neffe von Edith Márquez, steht vor einer doppelten Familiensekunde: Seine Mutter Lily Márquez starb am 4. Februar an aggressivem Krebs, und zwei Tage später verstarb sein Vater.
José Campos Márquez, künstlerisch bekannt als José Camar, ist ein junger vielseitiger Talent, der sich der Schauspielerei, dem Gesang und den sozialen Medien zugewandt hat. Als Neffe der renommierten Sängerin Edith Márquez ist er in die familiären Fußstapfen im Showbusiness getreten und studierte am Centro de Educación Artística (CEA) von Televisa trotz anfänglicher Bedenken seiner Eltern. Zu seiner Karriere gehören Auftritte in Shows wie Como dice el dicho und Esta historia me suena sowie sein Debüt in der Univisión-Telenovela Quererlo todo im Jahr 2021. Im selben Jahr veröffentlichte er seinen ersten Musiksingle „Dime tú“, gefolgt von anderen wie „No quisiste“, „Hasta el final“, „Me enteré“ und 2023 „No es un error“. Die Tragödie begann am 4. Februar, als José den Tod seiner Mutter Lilia Márquez, Schwester von Edith, bekanntgab. Lily kämpfte jahrelang gegen Brustkrebs und hatte eine Mastektomie durchlaufen; sie ging 2019 in Remission, doch der Krebs kehrte mit Metastasen in Knochen, Hirnhäuten, Gehirn und Knochenmark zurück. Nach Wochen der Dokumentation ihrer Krankheit und dem Start einer GoFundMe-Kampagne für Behandlungskosten teilte José mit: „Meine Mama hat diese Welt extrem dankbar und glücklich verlassen für all die Liebe, die sie in ihrem Leben erhalten hat, und am Ende noch mehr. Leite mich auf meinem Weg, Mami, eines Tages sehen wir uns wieder, Kaugummi meines Lebens, ich liebe dich“. Zwei Tage später, am 6. Februar, gab José den Tod seines Vaters bekannt und beschrieb ihn als „mein größtes Vorbild, meinen Klon, meinen Führer, meinen Rückhalt, meinen Helden“. In seinem Instagram-Post schrieb er: „Es scheint ein schrecklicher Albtraum zu sein, den ich erlebe, aber heute ist auch mein Vater in den Himmel gegangen. Ich weiß, dass ich nun einen weiteren Schutzengel im Himmel habe, und Mama und du feiert schon zusammen dort oben. Was für ein Traum“