Bewohner Nairobis haben ungewöhnlich hohe Temperaturen bemerkt, doch das Kenya Meteorological Department hat versichert, dass es keine Hitzewelle gibt. In einer Erklärung vom 1. Februar 2026 hieß es, die aktuellen Bedingungen seien saisonal und unter dem erforderlichen Schwellenwert. Es wurden landesweit keine Hitzewellen-Warnungen herausgegeben.
Bewohner Nairobis erleben ungewöhnlich hohe Temperaturen, was Bedenken hinsichtlich einer möglichen Hitzewelle aufkommen lässt. Das Kenya Meteorological Department (KMD) veröffentlichte am Sonntag, dem 1. Februar 2026, eine Erklärung, die das Phänomen im kenianischen Kontext klärt. Laut KMD wird eine Hitzewelle in Kenia als drei oder mehr aufeinanderfolgende Tage mit extrem hohen Tagestemperaturen definiert, die lokal festgelegte Schwellenwerte überschreiten, basierend auf historischen Aufzeichnungen und Gesundheitsdaten. In Nairobi beträgt der Schwellenwert ein tägliches Maximum von 32°C oder höher für drei Tage. In Kisumu sind es 37°C, in Mombasa 36°C. Aktuelle Daten zeigen jedoch durchschnittliche Tagestemperaturen von 28-29°C, was für die Saison typisch ist und unter 32°C liegt. Daher durchlebt Nairobi keine Hitzewelle, und es wurden nirgends Warnungen herausgegeben. Bei einer Hitzewelle würden tägliche Aktivitäten wie Arbeit im Freien und Pendeln schwieriger. Vulnerablen Gruppen – Kindern, Älteren, Schwangeren und Menschen mit chronischen Erkrankungen – drohen Hitzerisiko, Dehydration, Schwindel, Erschöpfung, Übelkeit und Kopfschmerzen. In schweren Fällen kann ein Hitzschlag eintreten, der Herz und Lunge belastet, insbesondere bei Asthmatikern, COPD-Patienten oder Herzkranken. Global erlebten Länder wie Teile Europas 2023 über 40°C, was zu mehreren hitzebedingten Todesfällen führte. In Kenia weisen nördliche Counties wie Turkana Temperaturen über 38°C auf, doch Nairobi profitiert von seinem kühleren Hochlandklima.