Die Regierung von Kerala hat am Dienstag im Technopark während der Konferenz „Kerala GCC Outlook 2026“ eine Machbarkeitsstudie zu Global Capability Centres vorgestellt, in der Pläne zur Gewinnung weiterer Investitionen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen skizziert werden.
Industrieminister P.K. Kunhalikutty veröffentlichte den Global Capability Centre Feasibility Report für IT in Kerala. Er bezeichnete diesen als einen entscheidenden Schritt, um den Bundesstaat zum bevorzugten Standort für GCCs zu machen. Dabei verwies er auf den Pool an qualifizierten Fachkräften und das etablierte IT-Ökosystem, wies jedoch auch auf Bereiche hin, in denen Verbesserungsbedarf besteht.
Seeram Samabasiva Rao, Sondersekretär im Ministerium für Elektronik und IT, erklärte, dass in Kerala derzeit 45 GCCs in Betrieb seien. Die Regierung strebt an, diese Zahl bis 2031 auf 150 zu erhöhen, wodurch 200.000 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.
Srinivasan Sarvabhouman von ANSR präsentierte den Bericht, der unter Mitwirkung von Colliers India erstellt wurde. Branchenvertreter, darunter Suja Chandy von Zafin und Hrishikesh Nair von Brigade Enterprises, betonten die Notwendigkeit einer engeren Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie einer verbesserten Infrastruktur, wie beispielsweise bezugsfertige Inkubationsflächen.