Der Gewahrsam eines Mannes, der nach einer Messerattacke in Paris am Montag festgenommen wurde, wurde am Dienstag aus psychiatrischen Gründen aufgehoben. Der Verdächtige, der sich bereits in psychiatrischer Behandlung befand, wurde in die psychiatrische Krankenstation der Polizeipräfektur verlegt. Drei Frauen wurden verletzt, zwei davon schwer.
Der Angriff ereignete sich am Montagmorgen an der Porte de Clichy im 17. Arrondissement. Der Mann verletzte drei Frauen mit einem Messer. Zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen, ihr Zustand hat sich inzwischen stabilisiert. Das dritte Opfer, das im achten Monat schwanger ist, wurde ins Krankenhaus eingeliefert; Lebensgefahr besteht nicht.
Der Verdächtige wurde unmittelbar nach dem Vorfall von einem Polizisten der Präfektur überwältigt, der außer Dienst war. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme machte er zusammenhanglose Aussagen. Die Ermittlungen ergaben, dass er sich zwar in psychiatrischer Betreuung befand, den Polizei- und Justizbehörden jedoch bisher unbekannt war.
Nach einer psychiatrischen Untersuchung teilte die Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstag mit, dass sein Gesundheitszustand mit dem Gewahrsam nicht vereinbar sei. Er wurde in die psychiatrische Krankenstation der Polizeipräfektur gebracht.