Die Korruptionsbekämpfungskommission Indonesiens (KPK) hat bei einer Fangoperation im Regierungsbezirk Hulu Sungai Utara in Süd-Kalimantan Hunderte Millionen Rupien in bar sichergestellt. Sechs Personen, darunter der örtliche Chefankläger, wurden festgenommen und nach Jakarta gebracht, um intensiven Verhören unterzogen zu werden. Dies ist die elfte Operation dieser Art der KPK im Jahr 2025.
Die Korruptionsbekämpfungskommission Indonesiens (KPK) führte am 18. Dezember 2025 eine Fangoperation im Regierungsbezirk Hulu Sungai Utara in Süd-Kalimantan durch. Die Operation zielte auf den örtlichen Chefankläger Albertinus Parlinggoman Napitupulu sowie den Leiter der Abteilung für Nachrichtendienste im Staatsanwaltschaftsbüro, Asis Budianto, und vier weitere Personen ab.
KPK-Sprecher Budi Prasetyo sagte Journalisten am Freitag in Jakarta, dass das Team Beweise in Form von Hunderten Millionen Rupien in bar gesichert habe. „Das Team hat Beweise in Form von Hunderten Millionen Rupien in bar gesichert“, sagte er. Alle sechs Verdächtigen sind im Rot-Weiß-Gebäude der KPK in Jakarta angekommen und werden intensiven Untersuchungen unterzogen.
Laut Budi Prasetyo hat die KPK 24 Stunden Zeit, um den rechtlichen Status der sechs Personen gemäß dem Strafprozessordnung (KUHAP) zu klären. Dies ist die elfte Fangoperation der KPK im Jahr 2025 nach früheren Fällen in Gebieten wie Ogan Komering Ulu im März, Nord-Sumatra im Juni und Riau im November.
Der Hintergrund dieser Operationen unterstreicht das Engagement der KPK zur Korruptionsbekämpfung, wobei frühere Fangoperationen hochrangige Beamte wie einen stellvertretenden Arbeitsminister und einen Provinzgouverneur betrafen. Weitere Vernehmungen sollen Korruptionsnetzwerke in der Region aufdecken.