Die Regierung des Bundesstaates Lagos hat moderne Betonpontons an ausgewählten Landungssteigen installiert, um die Sicherheit und den Komfort des Wassertransports zu verbessern. Diese Initiative ist Teil des umfassenderen Omi Eko-Projekts, das darauf abzielt, das Wasserstraßensystem des Staates zu modernisieren. Kommissar Dayo Alebiosu kündigte die Upgrades an und hob ihre Rolle in der Vision des Gouverneurs Babajide Sanwo-Olu für intermodale Verkehrsmittel hervor.
Die Regierung des Bundesstaates Lagos hat mit der Installation moderner schwimmender Betonpontons an Landungssteigen in Agboyi Ketu im Kosofe Local Government Area, Ijegun Egba im Amuwo Odofin Local Government Area und Bayeku im Ikorodu Local Government Area begonnen. Diese Upgrades zielen darauf ab, eine erstklassige Pendlererfahrung für die Bewohner zu schaffen, indem sie die Sicherheit verbessern, Ängste unter Wasserstraßenpendlern reduzieren und mehr Komfort bieten.
Der Kommissar für Waterfront Infrastructure Development, Dayo Alebiosu, gab diese Entwicklung in einer Erklärung am 16. November 2025 bekannt. Er erklärte, dass die Initiative die breitere Vision für intermodale Verkehrsmittel unter der THEMES+-Agenda des Gouverneurs Babajide Sanwo-Olu unterstützt. Ähnliche Installationen sind für Ebute Ero auf Lagos Island, Ijede in Ikorodu, Apa in Badagry, Mile 2 in Amuwo Odofin, Mowo im Ojo Local Government Area und andere strategische Standorte geplant.
Das modulare Design der Pontons ermöglicht es ihnen, während saisonaler Überschwemmungen oder Erosion als temporäre Brücken zu fungieren, eine Funktion, die in anderen Regionen bewährt ist. Am Falomo Jetty, bekannt als Five Cowries Terminal, wird bereits ein teilweiser zweiseitiger Ponton genutzt, aber die neuen Installationen umfassen sechseckige starre Pontons mit 360-Grad-Funktionalität für Anlegen und Menschenbewegungen.
Dieser Aufwand ist ein Schlüsselteil des Omi Eko-Projekts, einer 410-Millionen-Euro-Initiative zur Modernisierung des Wassertransportystems in Lagos, die zwischen 2024 und 2030 abgeschlossen werden soll. Das Projekt wird 78 hochkapazitäts Elektro-Fähren einführen, 15 Routen ausbaggern und kanalisieren, 25 Terminals erweitern und ein digitales Ticketing-System mit der Cowry Card integrieren, das nahtlose Transfers zwischen Fähren, Bussen und der Lagos Metro ermöglicht.
Ziele umfassen die Reduzierung von Straßenstaus, die Verbesserung der Pendlersicherheit, die Senkung von Treibhausgasemissionen mit Elektrofahrzeugen und den Aufbau von Klimawiderstandsfähigkeit gegen den Anstieg des Meeresspiegels. Das Projekt wird gemeinsam von der Französischen Entwicklungsagentur (AFD), der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Union finanziert. Alebiosu bekräftigte das Engagement des Staates für inklusive Entwicklung und positionierte den Wassertransport als zentralen Pfeiler des Mobilitätsplans von Lagos.