Dänemarks olympisches Abenteuer endete in der Achtelfinale gegen Tschechien mit 2–3-Niederlage. Ehemaliger Malmö-Verteidiger Malte Setkov, der zum Kader gehörte, äußert Frustration über das Ergebnis. Trotz der Niederlage hat er sich auf großer Bühne gezeigt.
Malte Setkov, ein riesiger Verteidiger, der von 2014 bis 2021 für die Malmö Redhawks spielte, hat einen unerwarteten Weg zu den Olympischen Spielen hinter sich. Nach einer Saison in Schwedens Allsvenskan bei AIK kehrte er nach Dänemark zurück und verbrachte die letzten zwei Saisons bei Rødovre in der dänischen Liga. Der Sprung in ein Turnier voller NHL-Spieler war groß, aber Setkov sicherte sich seinen Platz im dänischen Kader, indem er bei einem Vorbereitungscamp beeindruckte. «Ich habe auf meine Chance gewartet, und sie kam jetzt», sagt er. Das Spiel gegen Tschechien war von Anfang bis Ende spannungsgeladen. Alexander True und Nick Olesen erzielten Dänemarks Tore, aber es reichte nicht zum Sieg. Nach der 2–3-Niederlage atmet Setkov tief durch: «Es ist frustrierend. Schwer.» Er fügt hinzu: «Wir haben in großen Teilen des Spiels ganz gut gespielt und uns am Ende eine Chance erarbeitet, aber es hat leider nicht geklappt.» Trotz der Enttäuschung blickt Setkov nach vorn. Er spielt für seinen Heimatverein in Dänemark und hat dort Ambitionen, wird aber über seine Zukunft im Sommer nachdenken. Zu einem möglichen Rückkehr nach Schweden ist er unsicher: «Weiß nicht. Es hängt von vielen Dingen ab. Es hängt davon ab, wo es ist. Man weiß, wie es ist, wenn man ein Team wählt, viele Faktoren spielen eine Rolle. Eine Freundin, die umziehen muss, und so weiter.» Setkov hat sich nach dem Turnier zweifellos gut positioniert.