Guilherme Silva Teixeira, 24, wurde von der Zivilpolizei des Bundesdistrikts wegen des Mordes an dem Professor João Emmanuel Ribeiro Gonçalves de Moura Carvalho, 32, an einer Bushaltestelle in Sobradinho II festgenommen. Laut dem Verdächtigen geschah das Verbrechen, nachdem er sich von einem Flirt des Opfers beleidigt fühlte, obwohl das Motiv noch untersucht wird. Der brutale Angriff ließ das Opfer am Tatort agonisierend zurück, während der Täter zur Arbeit ging.
Am Sonntag, dem 4. Januar, gegen 5:50 Uhr, kam João Emmanuel nach einer Fahrt per App in sein Zuhause in Sobradinho II, Bundesdistrikt, an. Er ließ sein Telefon und seinen Rucksack in der Wohnung und ging zu einer nahegelegenen Bushaltestelle. Dort traf er auf Guilherme Silva Teixeira, der auf eine Mitfahrgelegenheit zur Arbeit als Schlosser wartete.
Laut Delegado Ricardo Viana der 35. Polizeistation (Sobradinho II) flirtete das angeblich betrunkene Opfer mit dem Verdächtigen und lud ihn zu sexuellen Handlungen ein, was ihn beleidigte. Teixeira überquerte die Straße und attackierte João mit Schlägen, Tritten und Stampfen, wobei er die Abdrücke seiner Flip-Flops auf seinem Gesicht hinterließ. Das Opfer starb am Tatort, fast vor seinem Haus, gegen 6:30 Uhr, als die Feuerwehr gerufen wurde.
„Die Gewalt war so intensiv, dass der Abdruck der Flip-Flops des Täters auf dem Gesicht des Opfers zurückblieb, das am Tatort starb, fast vor seinem eigenen Haus“, sagte Delegado Ricardo Viana.
Nach der Tat ging Teixeira mit seinem Chef zur Arbeit, der Nachbar des Opfers war, der João agonisierend sah und wegen persönlicher Bevorzugung angeklagt, aber nach Unterschrift einer Verpflichtung zur Gerichtsanhörung freigelassen wurde. Das Motiv wurde als homophob eingestuft, aber Quellen deuten darauf hin, dass die Ursache des Streits noch untersucht wird, ohne vorherige Verbindung zwischen Täter und Opfer.
João, bekannt als Nuel, war Lehrer am Instituto São José und Sohn des Vizebürgermeisters George Moura aus Isaías Coelho, PI. Freunde und Familie beschrieben ihn als „Synonym für Freude“.
„Es ist so schwer, die richtigen Worte zu finden. In seinem Leben gab es keinen Platz für Traurigkeit“, klagte Cousine Beatriz Buenos Aires.
Bürgermeister Waldemar Mauriz Filho drückte sein Beileid aus: „In diesem Moment großer Schmerzen stehen wir in Solidarität mit Familie und Freunden.“ Der Leichnam wird in Isaías Coelho beigesetzt, mit drei Tagen Trauer angeordnet.