Maria von Essen gewinnt Göteborg-Dressur-Weltcup-Qualifikation

Die schwedische Reiterin Maria von Essen feierte ihren ersten Sieg in einem FEI Dressage World Cup-Qualifikationswettbewerb in Göteborg mit einem persönlichen Rekord von 82,645 % mit Invoice nach zweiten Plätzen 2024 und 2025. Patrik Kittel aus Schweden wurde Zweiter mit 81,920 % auf Touchdown, während die Dänin Carina Cassøe Krüth mit Heiline’s Danciera Dritte wurde. Das Event zeigte starke skandinavische Leistungen in der Scandinavium-Arena vor begeistertem Publikum.

Der FEI Dressage World Cup-Qualifikationswettbewerb fand am Wochenende in Göteborg, Schweden, statt, mit dem Grand Prix am Freitag und dem Freestyle am Samstag. Maria von Essen und ihr Wallach Invoice, im Eigentum von Alexanders Hovslageri & Häst, lieferten im Freestyle zu Musik aus Les Misérables eine herausragende Leistung. Das Paar glänzte in versammelten Bewegungen, Piaffe, Passage und Tempowechseln und zeigte Invoices volles Potenzial trotz des großen Publikums. Von Essen äußerte ihre Freude nach dem Sieg: „Invoice war magisch! Er war magisch! Er war die ganze Zeit bei mir, obwohl heute ein riesiges Publikum da war. Diese Musik gibt mir jedes Mal Gänsehaut. Ich habe fast geweint.“ Patrik Kittel, der seinen 2024er Weltcupsieger Touchdown ritt, der Sommarkvarn AB gehört, zeigte eine fehlerfreie Kür passend zur Musik, notierte aber etwas Aufregung beim Pferd. Er erzielte 81,920 % und liegt nun auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Kittel sagte: „Es war toll, heute dort reinzugehen. Ich habe viele Jahre in Göteborg geritten. Ich bekam viel Applaus beim Einritt und Touchdown war ziemlich aufgeregt. Wir hatten kleine Probleme im Galoppteil, aber es war ein fantastischer Test. Es war Dressur auf höchstem Niveau heute. Die Dressur lebt.“ Carina Cassøe Krüth, die am Freitag den Grand Prix gewann, landete mit Heiline’s Danciera, im Besitz von Poul Thørgensen, auf Platz drei. Sie räumte kleine Fehler ein, blieb aber optimistisch bezüglich ihrer Weltcup-Position: „Wir hatten heute einige kleine Fehler, also kann ich mit Platz drei leben. Aber wir sind gut in der Weltcup-Wertung platziert, und wenn wir genug Punkte haben, gehe ich definitiv ins Finale.“ Dänemark dominierte die unteren Plätze, mit Sara Aagaard Hyrm Vierte auf Atterupgaards Cooper mit 75,050 %, gefolgt von Cecilie Dybro Jensen auf Zagori und Anna Zibrandtsen auf Quel Filou mit 74,245 %. Der nächste Abschnitt der Western European League ist für den 13. und 14. März in ’s-Hertogenbosch, Niederlande, geplant.

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